Microsoft belastet Technologie-Werte
Dax schließt schwach

Der deutsche Aktienmarkt hat auf die schlechten Vorgaben aus den USA reagiert und am Freitag schwach geschlossen. Der Dax sank um 1,3 Prozent oder 45 Punkte auf 3453 Punkte.

-HB FRANKFURT. Dabei haben die schlechten Vorgaben wichtiger US-Technologieunternehmen - besonders die von Microsoft - belastet. Vor dem Wochende hat dennoch eine abwartende Haltung das Geschäft dominiert. „In der kommenden Woche stehen wichtige Konjunktur- und Unternehmensdaten an, daher halten sich viele Anleger zurück“, sagte ein Aktienstratege mit Blick auf die geringen Umsätze.

Deutlicher aufwärts ging es dagegen bei der Deutschen Börse. Die Aktie gewann 2,7 Prozent auf 46,35 €. Die Zustimmung der Anteilseigner des US-Abwicklungsdienstleisters Clearing Corp zu einer Beteiligung der Eurex wurde als ein wichtiger Schritt für die geplante US-Expansion wahrgenommen. Die Aktie hatte bereits am Vortag in Erwartung einer positiven Entscheidung deutlich zugelegt. Die Analysten von Lehman Brothers haben daraufhin ihre Empfehlung „Overweight“ für die Titel bekräftigt.

Münchener Rück verloren 0,9 Prozent auf 99,61 € zu und damit etwas weniger als der DAX. Stützend wirkte hier die Erhöhung des Bezugspreises für die neuen Aktien auf 78 EUR. Zuvor hatte der Konzern einen Preis von „mindestens 75€“ in Aussicht gestellt. Händler werteten die gute Nachfrage als grundsätzlich positiv für den Münchener Versicherer. Allerdings sei der Schritt angesichts des jüngsten Kursanstiegs auch nicht überraschend gekommen.

Schering verbesserten sich um 0,5 Prozent auf 41,26 €. Hier stützte ein Bericht, in dem es heißt, dass das Unternehmen nur einen geringen Gesamtjahresverlust ausweisen werde. Zudem bauten im Vorfeld der am Montag anstehenden Quartalszahlen einige spekulative Anleger Positionen auf. Größere Gewinnmitnahmen verzeichneten dagegen die Technologiewerte. Marktteilnehmer verwiesen zur Begründung zudem auf die schlechten Vorgaben von Microsoft und JDS Uniphase. Infineon gaben um 2,3 Prozent auf 11,79 € nach, und SAP fielen um 1,9 Prozent auf 118,76 €. Auch die Autowerte mussten wegen des wieder schwächelnden US-Dollar deutlichere Abgaben hinnnehmen. In der zweiten Reihe erholten sich Beiersdorf von den Verlusten des Vormittages und schlossen mit 0,5 Prozent auf 100,50 € im Plus.

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