Microsoft unter den Verlierern
US-Börsen mit Verlusten am letzten Handelstag

Die US-Aktienmärkte haben am letzten Handelstag des Jahres Verluste erlitten. Vor allem große Börsengewichte wie Microsoft und AT&T gehörten am Montag zu den Verlierern, nachdem sie in den vergangenen zwölf Monaten relativ gut abgeschnitten hatten.

HB NEW YORK. Damit trübten sich auch die Hoffnungen auf einen guten Start ins neue Börsenjahr ein. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte verlor an Silvester bis zum New Yorker Mittagshandel um 0,7 Prozent auf 13.273 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500-Index gab ebenfalls um 0,7 Prozent nach auf 1468 Zähler. Der Technologie-Index Nasdaq rutschte um 0,8 Prozent auf 2652 Punkte.

Für die Verluste machten Analysten zum einen allgemeine Sorgen wegen der Krise auf dem US-Immobilienmarkt und deren Folgen für die gesamte Konjunktur verantwortlich. Einige Händler führten auch Gewinn-Mitnahmen am Ende des Jahres an. Generell viel der Handel eher dünn aus, weil viele Marktteilnehmer zum Jahreswechsel im Urlaub waren. Microsoft-Aktien verbilligten sich um knapp ein Prozent auf etwa 35,80 Dollar. Papiere des Telekommunikationskonzerns AT&T verloren rund 1,6 Prozent auf 41,75 Dollar.

Zu den Gewinnern gehörten die Anleger von Delta Petroleum, deren Aktien um etwa 19 Prozent auf 18,50 Dollar in die Höhe schossen. Zuvor war bekannt geworden, dass der US-Milliardär Kirk Kerkorian mit seinem Unternehmen Tracinda für 684 Millionen Dollar bei der Ölfirma einsteigt. Der erfahrene Börsianer kauft einen Anteil von 35 Prozent und stellt fortan ein Drittel des Kontrollgremiums von Delta Petroleum.

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