Möglicher Verkauf des PC-geschäfts beflügelt IBM-Aktien
Wall Street zum Handelsende leicht fester

Die Märkte an Wall Street haben am Freitag leicht zugelegt. Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) stieg um 0,1 % bzw. 7 Punkte auf 10 592. Der S&P-500-Index rückte um 0,1 % bzw. einen Punkt auf 1 191 vor und der Nasdaq-Composite zeigte sich mit Aufschlägen von 0,2 % oder 4 auf 2 148 Punkten.

HB NEW YORK. Der Markt war dabei zum Wochenausklang von dem überraschend guten Zwischenquartalsbericht von Intel und dem enttäuschenden US-Arbeitsmarktbericht für den Monat November hin und her gerissen. „Die Arbeitsmarktdaten sind sehr schlecht gewesen“, so ein Händler. Zudem seien die Werte für Oktober nach unten revidiert worden.

Die Situation am US-Arbeitsmarkt hat sich im November nicht so stark verbessert wie im Vorfeld angenommen. Die Zahl der Beschäftigten ex Agrar stieg lediglich um 112 000. Volkswirte hatten einen Stellenzuwachs um 200 000 erwartet. Im Vormonat war ein Plus von revidiert 303 000 verzeichnet worden, nachdem zunächst ein Anstieg von 337 000 genannt worden war.

Andererseits erfreuen sich die Anleger an den Aussagen zum Geschäftsverlauf von Intel und dem weiter fallenden Ölpreis. Der Halbleiter-Konzern hat die Umsatzprognose für das vierte Quartal stärker erhöht als erwartet. Intel prognostiziert nun einen Umsatz zwischen 9,3 und 9,5 Mrd.$ statt 8,6 bis 9,2 Mrd.$. Der Konsens an Wall Street lag zuletzt bei 8,97 Mrd. $. Zudem erwartet das Unternehmen eine weitere Senkung der Lagerbestände. Die Aktie stieg um 5,3 % auf 23,91 $ und zog auch andere Technologiewerte nach oben.

IBM kletterten um 1,4 % auf 97,08 $. Laut Medienberichten steht das Unternehmen in Verhandlungen bezüglich eines Verkaufs des PC-Geschäfts. Zu den Verlierern zählen Alcoa, die von UBS zurückgestuft worden sind. Die Analysten sehen größere Kosten auf das Unternehmen zukommen. Das Papier gab um 1,7 % auf 32,86 $ nach.

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