Monatsbilanz
Euro-Krise verhagelt China den Mai

Die Währungen Chinas und Koreas sind im Mai so stark abgesackt, wie seit dem vergangenen Herbst nicht mehr. Der MSCI-Aktienindex der Schwellenländer fiel um zwölf Prozent.
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FrankfurtDie Euro-Schuldenkrise hat vielen Schwellenmärkten die Mai-Bilanz verhagelt. Die Schieflage des spanischen Bankensystems sowie die Furcht vor einer Konjunkturabkühlung in China brockten den Börsen in den aufstrebenden Ländern die schlechteste Monats-Entwicklung seit September ein. Der MSCI-Aktienindex für die Schwellenländer sackte im Mai um zwölf Prozent ab. Der russische Index gab um mehr als 20 Prozent nach, wofür auch der fallende Ölpreis mitverantwortlich gemacht wird.

Am Devisenmarkt sah es für die Währungen vieler Schwellenländer im Vergleich zum US-Dollar nicht viel besser aus: Der chinesische Yuan verbuchte die schlechteste Kursentwicklung seiner Geschichte, der koreanische Won gab so deutlich nach wie seit Herbst nicht mehr und die indische Rupie sackte auf ein Rekordtief.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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