Nach schwachen US-Arbeitsmarktdaten
Kursrutsch an den US-Börsen

Auf dem Börsenparkett als enttäuschend empfundene Dienstleistungs- und Arbeitsmarktdaten haben den Anlegern am Freitag an der Wall Street die Kauflaune verdorben und die Kurse an den US-Börsen deutlich ins Minus abrutschen lassen.

HB NEW YORK. Die schwachen Arbeitsmarktzahlen haben Händlern zufolge zwar die Sorgen um den Zustand der US-Wirtschaft aufleben lassen, aber zugleich die Furcht der Investoren vor stärker steigenden US-Zinsen gedämpft.

Zudem habe ein Bericht über hohe Ipod-Lagerbestände beim Computerkonzern Apple die Investoren aufgeschreckt und den Nasdaq unter Druck gesetzt, sagten Händler. Darüber hinaus hätten erneut kräftig steigende Ölpreise die Stimmung getrübt. Der Preis für leichtes US-Öl kletterte über 55 Dollar je Barrel (knapp 159 Dollar).

Der Dow Jones Index der Standardwerte pendelte im Geschäftsverlauf zwischen einem Hoch von 10.553 und einem Tief von 10.448 Stellen. Er verließ den Markt 0,88 Prozent ermäßigt mit 10.461 Zählern. Der S&P 500 sank um 0,69 Prozent auf 1196 Punkte. Der Index der Technologiebörse Nasdaq fiel sogar um 1,26 Prozent auf 2071 Punkte. Im Vergleich zur Vorwoche fielen alle drei Indizes zurück. Der Dow verlor 0,7 Prozent, der S&P 0,2 Prozent und der Nasdaq ebenfalls 0,2 Prozent.

"Die Wirtschaftsdaten waren nicht so gut und der Ölpreis ist erneut höher", sagte Tim Heekin von der Investmentbank Thomas Weisel Partners. Michael Metz von Oppenheimer & Co erklärte: "Wirtschaftlich gesehen waren die Daten etwas enttäuschend. Wenn wir nicht genügend neue Arbeitsplätze haben, wird die Nachfrage der Verbraucher ausbleiben und dann werden wir eine ernsthafte Verlangsamung erleben".

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