National Semiconductor belastete zeitweise die Nasdaq
Wall Street schließt etwas fester

Vor der Veröffentlichung des Zwischenberichts zum laufenden Quartal des weltgrößten Chipherstellers Intel trauten sich die Anleger nicht so recht aus ihrer Höhle. Dass es trotzdem aufwärts ging an der Wall Street, lag unter anderem an guten Nachrichten von Qualcomm und Cisco. Etwas auf die Stimmung drückten enttäuschende Arbeitsmarktdaten.

HB NEW YORK. Der Standardwerte-Index Dow Jones schloss um 0,58 % fester mit rund 9930 Punkten und damit auf dem höchsten Stand seit Mai 2002. Der breiter gefasste S&P-500-Index stieg um 0,47 % 1069 Zähler. Der Nasdaq-Index stieg um 0,44 % auf 1968 Punkte.

„Aber das Entscheidende kommt heute Abend - Intel“, sagte Patrick Fay, Direktor Aktienhandel bei D.A. Davidson & Co. Intel gilt als Gradmesser für den ganzen Technologiesektor. Vier von fünf PCs weltweit enthalten Prozessoren der Firma. Das Unternehmen legte wenige Minuten nach US-Börsenschluss einen Zwischenbericht zum laufenden vierten Quartal vor, in dem es seine Umsatzerwartungen leicht nach oben schraubte.

Die Technologiebörse Nasdaq hatte im Handelsverlauf zeitweise verloren. Händler machten dafür den Ausblick des Chipherstellers National Semiconductor verantwortlich. Dieser hatte zwar eine Verzehnfachung des Gewinns für das zweite Quartal zum Vorjahr bekannt gegeben, jedoch mit seinem Umsatzausblick für das laufende Quartal enttäuscht. Die Aktien des Unternehmens fielen um fast vier Prozent auf 41,80 Dollar.

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