Nervöser Handel: Anleger fürchten baldigen Zinsschritt in USA
Dax beendet Handelswoche mit moderaten Verlusten

Der Deutsche Aktienindex hat am Freitag nach einer von Nervosität geprägten Berg- und Talfahrt mit moderaten Verlusten geschlossen.

HB FRANKFURT/M. Nachdem er im Anschluss an wichtige US- Konjunkturdaten am Nachmittag zunächst kräftig gefallen war, begrenzte er seine Verluste wieder und schloss mit minus 0,35 Prozent auf 3 895,64 Punkte. Im Wochenverlauf gab er damit rund 90 Punkte ab.

Der MDax tendierte mit minus 0,05 Prozent auf 4 848,63 Zählern nahezu unverändert. Der TecDax gewann 0,52 Prozent auf 574,90 Zähler hinzu.

„Jetzt setzt sich die Zinsangst wieder durch“, kommentierte ein Händler den Kursverfall des Dax. Volkswirt Oliver Plein von der Fondsgesellschaft dit urteilte: „Damit rückt der Juni als möglicher Termin für eine US-Zinserhöhung in den Vordergrund.“ Ein Börsianer gewann einer möglichst frühen Zinserhöhung eine positive Seite ab. „Je eher dieses Damokles-Schwert über dem Markt verschwindet, desto größer werden die Chancen für eine Erholung. Denn für die Aktienanleger ist nichts schlimmer als Unsicherheit.“

Die Zahl der Beschäftigten außerhalb der US-Landwirtschaft stieg im April um 288 000, nach einem Plus von 308 000 im Vormonat. Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Zuwachs von 173 000 gerechnet. In am Markt kursierenden Schätzungen war von einem Anstieg um rund 200 000 die Rede gewesen. Bereits im März hatte der überraschend starke Anstieg der Beschäftigung massive Spekulationen um eine baldige Anhebung der US-Leitzinsen ausgelöst.

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