Nikkei
Asiens Börsen geben nach

Die Spannungen mit Nordkorea schlagen sich zum Wochenausklang auf die Stimmung der Anleger in Fernost. Auf dem Tokioter Parkett gibt der Nikkei am Freitag leicht nach. Der Leitindex in Südkorea verliert deutlich.
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TokioAnleger in Asien haben am Freitag aus Sorge vor einem neuen Raketentest Nordkoreas die Flucht ergriffen. Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un bezeichnete US-Präsident Donald Trump nach dessen Rede vor der UN-Vollversammlung als „geistesgestörten Greis“ und drohte mit einer massiven Vergeltung. Möglich sei der Abwurf einer Wasserstoffbombe über dem Pazifischen Ozean.

„Auch wenn Anleger nicht an eine unmittelbare militärische Aktion glauben, nutzen sie die Gelegenheit, um die jüngsten Gewinne einzustecken“, sagte Chef-Analyst Takuya Takahashi vom Broker Daiwa Securities. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index in Tokio gab 0,25 Prozent auf 20.296 Punkte nach. Der breiter gefasste Topix-Index verlor ebenfalls 0,25 Prozent auf 1664 Zähler.

Auch Börsianer in Südkorea zogen die Notbremse, der dortige Leitindex rutschte um ein Prozent ab. An den Börsen in China drückte die Herabstufung der Kreditwürdigkeit der Volksrepublik auf die Stimmung. Der Shanghai Composite und der Leitindex in Hongkong verloren jeweils knapp ein Prozent. Die Ratingagentur S&P stufte die Bonitätsnote Chinas am Donnerstag auf „A+“ von bislang „AA-“ zurück und begründete dies damit, dass das Land zu zögerlich gegen die wachsende Verschuldung vorgehe

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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