Nikkei-Index legt 0,3 Prozent zu
Exportwerte lassen Tokioter Börse steigen

Der Euro ist am Donnerstag im asiatischen Devisenhandel zeitweise unter die Marke von 1,18 Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit fünf Monaten gesunken. Nach positiven Vorgaben der New Yorker Wall Street stiegen am Tokioter Aktienmarkt vor allem Exportwerte.

HB SINGAPUR. Die europäische Währung gab im frühen Handel auf 1,1785 Dollar nach, kletterte jedoch später wieder auf 1,1827 Dollar. Die US-Währung profitierte weiter von anhaltenden Spekulationen über eine Zinserhöhung in den USA. Zum Yen notierte der der Dollar mit 109,33 Yen unverändert im Vergleich zum späten US-Handel.

Der Chef der US-Notenbank Fed, Alan Greenspan, hatte sich am Dienstag positiv über die Entwicklung der US-Konjunktur geäußert und erklärt, die Gefahr einer Deflation bestehe nicht mehr. Dies hatte Spekulationen ausgelöst, die Fed werde die Zinsen eher früher als später erhöhen. Zwar erklärte Greenspan am Mittwoch, eine Inflationsgefahr gebe es derzeit nicht. Analysten zufolge bewertet der Markt die vorherigen Aussagen jedoch höher.

Am japanischen Aktienmarkt legten insbesondere Exportwerte zu, da sich Händler von einem gestärkten Dollar verbesserte Exportaussichten für japanische Unternehmen erhofften. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index notierte 0,3 Prozent höher bei 11.980 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index legte 0,18 Prozent auf 1205 Zähler zu.

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