Nikkei-Index schließt aber leicht im Plus: Höher Ölpreis belastet Asiens Märkte

Nikkei-Index schließt aber leicht im Plus
Höher Ölpreis belastet Asiens Märkte

Der Ölpreis ist am Donnerstag bei seinem Vier-Monate-Hoch von mehr als 53 Dollar je Barrel verharrt. Dies beflügelte Händlern zufolge die Kurse von Werten aus dem Energiesektor, löste aber zugleich Inflationssorgen aus und dämpfte die Kauflust an den meisten Börsen Asiens. Der Dollar pendelte sich unterhalb des zuvor zum Euro erreichten Wochenhochs ein.

HB SINGAPUR. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss 0,36 Prozent im Plus bei rund 11 856 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index legte 0,32 Prozent auf rund 1 189 Punkte zu. Die Börsen von Südkorea, Hongkong und Singapur tendierten ebenfalls fester, Taiwans Index gab dagegen nach. Der MSCI-Index für nicht-japanische Werte Asiens notierte leicht im Plus.

Die Vorgaben der US-Märkte waren negativ gewesen: Der Dow-Jones-Index der Standardwerte verlor am Mittwoch in New York 0,2 Prozent auf 10 811 Zähler. Der S&P-500 fiel geringfügig auf 1 210 Punkte. Der Index der Technologiebörse Nasdaq büßte 0,2 Prozent auf 2067 Zähler ein. Auch an der Wall Street hatte der kräftige Anstieg der Ölpreise die Furcht der Anleger vor den wirtschaftlichen Folgen teurer Energie wieder aufleben lassen.

Für ein Barrel US-Leichtöl wurden am Donnerstag 52,93 Dollar notiert, zwölf Cent weniger als im späten US-Handel, wo der Preis zuvor auf 53,20 Dollar gestiegen war. Händler begründeten den Rückgang mit technischen Verkäufen, gingen aber davon aus, dass die Preise von Sorgen um einen ausreichenden Treibstoffnachschub weiter gestützt werden.

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