Nikkei-Index schliesst nur knapp unter 12 000 Punkten
Exportwerte treiben Tokioter Börse nach oben

Die Aktienbörse in Tokio hat fest geschlossen. Die überraschend positiven US-Arbeitsmarktzahlen vergangener Woche haben für Kursgewinne gesorgt und den Dollar im fernöstlichen Handel gestützt.

HB SINGAPUR. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index stieg zu Beginn der neuen Handelswoche zeitweise über die psychologisch wichtige Marke von 12.000 Punkten, die zuletzt im Mai 2002 erreicht worden war. Der Euro gab nach und wurde bei 1,2089 Dollar gehandelt nach 1,2132 im späten New Yorker Handel am Freitag.

Die Börsen in Tokio wurden von Exportwerten und Technologietiteln angeführt. Die Aktien des Autoherstellers Nissan legten 3,71 Prozent zu, die des Elektronikkonzerns Sony verbuchten ein Plus von 3,93 Prozent. Der Nikkei schloss mit einem Plus von 1,2 Prozent bei 11 958 Punkten. Zuvor hatte er mehrfach die 12 000-Punkte-Marke überschritten. Der breiter gefasste Topix-Index kletterte um 1,27 Prozent auf 1 199 Zähler. Auch die übrigen asiatischen Börsen präsentierten sich im Plus. Die Aktien in Taiwan legten 2,1 Prozent zu, in Hongkong wurde ein Plus von 0,44 Prozent verbucht.

„Die Grundstimmung am Markt findet solide Unterstützung durch den wachsenden Optimismus über die Wirtschaftsaussichten für die USA und Japan“, sagte Yasuo Ueki, Analyst bei Poko Financial Office. Deutlich besser als erwartete US-Arbeitsmarktdaten hatten Freitag die Erwartungen einer Konjunkturerholung bestätigt und den Aktienmärkten in New York zu Kursgewinnen verholfen. Die Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft nahmen im März um 308 000 zu. Das war der höchste Anstieg seit April 2000. Von Reuters befragte Volkswirte hatten im Schnitt einen Zuwachs um lediglich 103 000 Stellen prognostiziert.

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