Nikkei-Index schloss knapp ein Prozent schwächer
Dunkle Wolken über Asiens Börsen

Die jüngste US-Terrorwarnung hat am Montag den Ölpreis auf ein Rekordhoch steigen lassen und die asiatischen Aktienmärkte sowie den Dollar belastet. Investoren befürchten, dass mögliche Anschläge auf wichtige Finanzeinrichtungen in den USA das weltweite Wachstum schädigen könnten.

HB SINGAPUR. Der Preis für leichtes US-Öl, der in diesem Jahr bereits um mehr als 37 Prozent zugelegt hat, stieg in Fernost erneut um zwölf Cent auf ein Rekordniveau von 43,92 Dollar je Barrel (rund 159 Liter). Grund seien Sorgen über Lieferengpässe sowie die Terrorwarnung vom Sonntag in den USA vor Anschlägen Al-Kaidas auf wichtige Finanzinstitutionen in Washington und New York. Der Euro kletterte auf 1,2050 Dollar nach zuletzt rund 1,2020 Dollar; auch zum Yen sank die US-Währung leicht auf rund 111,20 Yen nach 111,50 Yen in New York.

In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index um 0,91 Prozent schwächer bei 11.222 Punkten. Auch der breiter gefasste Topix-Index sank bis Handelsende um 0,3 Prozent auf 1135 Zähler.

„Es gibt einige Käufer, die nach Aktien Ausschau halten, die nachgegeben haben. Über dem Gesamtmarkt hängen aber weitaus dunklere Wolken - Sicherheitssorgen, hohe Ölpreise und Bewegungen am Devisenmarkt“, sagte Teruhisa Ishikawa von Mizuho Investors Securities. Betroffen von den Kursverlusten waren vor allem exportorientierte Titel sowie Aktien von Fluggesellschaften und Versicherern. Auch in Hongkong, Südkorea, Taiwan sowie Singapur tendierten die Aktienkurse überwiegend im Minus.

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