Nikkei-Index verliert 0,4 Prozent
Starker Yen belastet Börsen in Fernost

Die Aktienbörse in Tokio hat am Donnerstag leicht nachgegeben.

HB TOKIO. Der starke Yen hat Investoren in Fernost vor allem die exportstarken Technologiewerte verkaufen lassen und die meisten Börsen ins Minus gedrückt. Der Yen gab unter Spekulationen über eine Intervention der japanischen Notenbank nach dem Drei-Jahres-Hoch zum Dollar am Vortag nach. Der Euro tendierte mit 1,1673 Dollar knapp über seinem New Yorker Schlusskurs von 1,1660 Dollar.

In Tokio schloss der Nikkei-Index 0,41 Prozent schwächer bei 10 695 Punkten; der breitere Topix-Index gab um 0,31 Prozent auf 1054 Zähler nach. „Bei den Tech-Werten ist ein Dollar unter 108 Yen ein großes Problem, weil viele Investoren die 108 als eine wichtige Stützmarke betrachtet haben“, sagte Hiroyuki Nakaichief von Tokai Tokyo Securities. „Damit sieht es problematisch aus, Tech-Werte zu kaufen.“ Am Nachmittag wurde der Dollar mit 108,13 Yen wenig über seinem Drei-Jahres-Tief von 107,86 vom Mittwoch gehandelt.

Viele Investoren rechneten zudem damit, dass US-Finanzminister John Snow bei seiner Anhörung vor dem US-Senat am Donnerstag einmal mehr die japanische Interventionspolitik zur Stützung des Yen gegenüber dem Dollar kritisieren wird. Ein starker Yen verteuert die japanischen Exporte, ganz besonders auf dem wichtigen US-Markt.



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