Nikkei
Konjunkturabkühlung dämpft Stimmung an Asien-Börsen

Die schwächere Wirtschaftsleistung in China belastet auch die asiatischen Aktienmärkte. Die Börsen in China gaben jeweils etwa 0,3 Prozent nach. Ausländische Investoren deckten sich derweil mit japanischen Aktien ein.
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TokioDie Konjunkturabkühlung in China hat die Stimmung an den asiatischen Aktienmärkten belastet. Die Wirtschaftsleistung in der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft legte im Sommer um 6,8 Prozent zu und damit nicht ganz so stark wie im Frühjahrsquartal. Ein wichtiger Grund dafür ist das Vorgehen der Regierung in Peking gegen Immobilienspekulationen. Bei Investoren könnten die Zahlen schlecht ankommen, weil weitere Maßnahmen der Regierung möglich seien, die das Wachstum zum Jahresende hin dämpfen könnten, sagte Stephen Innes vom Handelshaus Oanda.

Die Börsen in China gaben jeweils etwa 0,3 Prozent nach. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans notierte unverändert, nachdem er am Dienstag ein Zehn-Jahres-Hoch erreicht hatte. In Japan legten die Kurse dagegen zu. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index notierte am Mittag 0,7 Prozent fester bei 21.504 Punkten und damit so hoch wie seit 21 Jahren nicht mehr.

Der breiter gefasste Topix-Index gewann 0,5 Prozent auf 1734 Zähler. Vor allem ausländische Investoren deckten sich mit japanischen Aktien ein, sagte Mutsumi Kagawa, Stratege bei Rakuten Securities. Sie setzten darauf, dass die Regierung von Ministerpräsident Shinzo Abe die Wahl am Sonntag gewinnt.

Am Devisenmarkt bewegte sich der Dollar kaum. Er kostete mit 112,97 Yen in etwa so viel wie am Vortag. Der Euro legte leicht zu auf 1,1798 Dollar. Der Schweizer Franken wurde mit 0,9805 Franken je Dollar und 1,1569 Franken je Euro gehandelt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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