Nortel kräftig unter Druck - Tropensturm berührt Exxon kaum
Intel belastet US-Technologiewerte

Kursverluste der Aktien des weltgrößten Chipherstellers und Börsenschwergewichts Intel haben am Freitag die Stimmung an der Wall Street getrübt und US-Technologiewerte schwächer schließen lassen.

HB NEW YORK. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte pendelte im Handelsverlauf zwischen einem Hoch von 10.538 und einem Tief von 10.452 Zählern. Er verließ den Handel um 0,09 Prozent höher bei bei 10.512 Punkten, nachdem er zuvor noch deutlich verloren hatte. Der breiter gefasste S&P-500-Index gab 0,23 Prozent nach auf 1198 Zähler. Der Index der US-Technologiebörse Nasdaq fiel um 0,67 Prozent auf 2063 Zähler. Im Wochenverlauf konnten der Dow um 0,5 Prozent und der S&P-500 um 0,18 Prozent zulegen, während der Nasdaq um 0,4 Prozent einbüßte.

Intel hatte am Vortag nach Handelsschluss seinen Zwischenbericht zum laufenden Quartal vorgelegt und trotz einer Anhebung seiner Umsatzprognose offenbar die Erwartungen von Marktteilnehmern in den USA enttäuscht. In Europa dagegen hatte der Ausblick Werte der Chip-Branche beflügelt.

"Die Quartalsprognose von gestern war nicht genug, um die Leute zum Kauf anzuregen", urteilte Analyst Greg Palmer von Pacific Crest Securities über den Einfluss von Intel. "Die Händler hatten auf einen weitaus besseren Ausblick gehofft." Das Unternehmen hatte für das zweite Quartal einen Umsatz in der Spanne zwischen 9,1 Milliarden bis 9,3 Milliarden Dollar angekündigt - und lag damit leicht über der eigenen Prognose vom April. Intel-Papiere gaben bis zum Handelsschluss um 2,6 Prozent nach auf 26,98 Dollar.

Zu den Verlierern zählten auch die Aktien des kanadischen Telekomausrüsters Nortel Networks, die um etwa 8,5 Prozent auf 2,57 Dollar sanken. Das Unternehmen hatte zuvor verkündet, dass der für das operative Geschäft zuständige Gary Daichendt wegen Auseinandersetzungen mit Nortel-Chef Bill Owens zurücktrete.

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