Ölpreis-Anstieg belastet
Märkte in Asien fehlen die Impulse

Der Dollar hat sich am Dienstag an den Fernost-Märkten vor der Veröffentlichung der US-Außenhandelszahlen für Februar leicht abgeschwächt. Erwartet wird ein Anstieg des Fehlbetrages. Die Aktienbörsen tendierten uneinheitlich.

HB TOKIO. Die Märkte hätten von der kaum veränderten Wall Street keine Impulse erhalten, sagten Händler. Der Ölpreis-Anstieg habe etwas belastet.

Am Devisenmarkt stehen am Dienstag die um 14.30 Uhr MESZ zur Veröffentlichung anstehende US-Leistungsbilanz im Mittelpunkt. Volkswirte erwarten einen Anstieg des Defizits im Februar auf 59,0 Mrd. Dollar von 58,27 Mrd. Dollar im Januar. Dies wäre das zweithöchste Defizit in einem Monat seit dem Rekord-Fehlbetrag von 59,4 Mrd. Dollar im November. Das hohe US-Außenhandelsdefizit gilt als einer der Hauptgründe für die seit drei Jahren anhaltende Schwäche des Dollar, da die USA zur Finanzierung des wachsenden Fehlbetrages immer mehr ausländisches Kapital benötigen.

Zur japanischen Währung schwächte sich der Dollar auf 107,63 Yen von 107,79 Yen ab. Der Euro zeigte sich mit 1,2971 Dollar wenig verändert.

An den Aktienmärkten wurde Händlern zufolge die Stimmung durch einen neuerlichen Anstieg der Ölpreise etwas getrübt. US-Öl verteuerte sich im Fernost-Handel um 0,12 Dollar auf 53,83 Dollar, nachdem der Preis bereits am Vortag im US-Handel gestiegen war.

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