Ölpreis deutlich über 61 Dollar
Nikkei schließt auf Vier-Jahres-Hoch

An der Aktienbörse in Tokio hat der Nikkei-Index für 225 Standardwerte am Freitag erstmals seit Mai 2001 über der psychologisch wichtigen Marke von 14 000 Punkten geschlossen.

HB TOKIO. Nach einem Feiertag zog das Börsenbarometer gleich zum Auftakt stark an und notierte am Ende ein Plus von 181,18 Punkten oder 1,30 % auf 14 075,96 Punkte. Der breit gefasste Topix stieg ebenfalls deutlich um 20,74 Punkte oder 1,41 % auf 1494,99 Punkte. Auch die Aktienmärkte in Singapur, Seoul und Taiwan verbuchten Kursgewinne, während die Börse in Hongkong im Minus tendierte. Der Euro notierte bei 1,1929 Dollar etwas schwächer zum Vortag.

Die anhaltende Zuversicht der Anleger über die wirtschaftliche Entwicklung in Japan hätten den asiatischen Leitindex beflügelt, erklärten Händler. Zudem machten sie die starke Vorgaben der Wall Street vom Donnerstag und den zum Dollar schwächeren Yen für den allgemeinen Aufwärtstrend verantwortlich. Dort hatten vor allem positive US-Konjunkturdaten die Börsen angetrieben. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte verließ den Handel um 0,48 % höher. Der breiter gefasste S&P-500-Index legte um 0,43 % zu und der Index der US-Technologiebörse Nasdaq um 0,74 %.

„Ich denke, der Hauptgrund für die 14 000-Punkte-Marke beim Nikkei ist, dass sich die Leute nicht mehr so viel Sorgen über die US-Wirtschaft machen“, sagte Yutaka Shiraki von Mitsubishi UFJ Securities Co. Insgesamt sorgten in Tokio vor allem Aktien großer Banken für Auftrieb. Titel der Mizuho Financial Group kletterten um fast 1,8 %, die des Konkurrenten Mitsubishi UFJ Financial um rund 4,4 %. Papiere des Autoherstellers Toyota lagen mit 0,9 % im Plus. Der Autobauer wollte nach Börsenschluss seine Geschäftszahlen vorlegen.

An der Börse in Seoul waren vor allem Technologiewerte gefragt. Samsung Electronics verteuerten sich um rund zwei Prozent. Der Konzern hatte für seine Chip-Sparte einen positiven Ausblick für das kommende Jahr gegeben. Vom Trend profitieren konnten auch Papiere des Konkurrenten Hynix Semiconductor, die um fast 5,8 % stiegen. Dagegen sorgten am Hongkonger Markt Händlern zufolge Inflationssorgen für schlechte Stimmung und hielten die Anleger von größeren Investitionen ab. Insbesondere Papiere der Immobilienbranche büßten erneut ein.

Der Ölpreis stieg nach dem Abwärtstrend der vergangenen Tage wieder deutlich über die 61-Dollar-Marke. Schon in New York war er am Donnerstag gestiegen. Der Dollar notierte mit 117,74 Yen fester. Zur Schweizer Währung wurde der Euro bei 1,5436 Franken gehandelt, der Dollar notierte mit 1,2938 Franken. Der Preis für Gold gab auf 461,25 Dollar pro Unze nach.



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