Ölpreis fällt weiter
Anleger nehmen an Fernost-Börsen Gewinne mit

Schwache Konjunkturdaten haben am Dienstag die asiatischen Aktienmärkte belastet.

HB TOKIO. Die Tokioter Börse schloss nach Veröffentlichung von überraschend schwachen Arbeitsmarktzahlen im Minus. Der Nikkei-Index der 225 führenden Werte verlor 1,63 Prozent auf 11 599 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index gab 1,54 Prozent auf 1175 Zähler nach. Die Arbeitslosenquote in Japan war im Februar gegenüber dem Vormonat überraschend auf 4,7 Prozent gestiegen, wie die Regierung mitgeteilt hatte. Von Reuters befragte Volkswirte hatten im Schnitt mit einer unveränderten Quote von 4,5 Prozent gerechnet.

Gewinnmitnahmen belasteten vor allem Aktien exportorientierter Unternehmen. So verloren die Titel des japanischen Autobauers Honda 1,64 Prozent, die seines Rivalen Nissan lagen 1,37 Prozent im Minus.

Auch die Börsen in Hongkong, Seoul, Singapur und Taiwan tendierten schwächer.

Der Preis für US-Öl fiel im Fernost-Handel um 37 Cent auf 53,68 Dollar je Barrel (Barrel = knapp 159 Liter). Hauptgrund dafür seien Gewinnmitnahmen gewesen, sagten Händler. Der Preis liegt damit um etwa vier Dollar unter dem am 17. März erreichten Rekordhoch.

Bei der führenden Nordsee-Ölsorte Brent wurde ein Preisrückgang um 1,33 Dollar auf 52,60 Dollar verzeichnet. Hier sei allerdings ein Nachholeffekt zu berücksichtigen. Die europäischen Märkte waren nämlich am Montag feiertagsbedingt geschlossen, während der Ölpreis in den USA bereits am Montag gesunken war.

Der Euro tendierte in Fernost zum Dollar wieder fester. Im späten Handel lag die Gemeinschaftswährung bei 1,2928 Dollar nach 1,2897 Dollar im späten US-Handel. Zum Yen notierte der Dollar wenig verändert bei Kursen um 107,16 Yen.

Am Montag hatten die US-Aktienbörsen im Plus geschlossen. Der Dow Jones Index der Standardwerte hatte dabei den Markt 0,41 Prozent höher mit rund 10.485 Punkten verlassen. Der breiter gefasste S&P 500 war um 0,24 Prozent auf etwa 1174 Punkte gestiegen. Der Index der Technologiebörse Nasdaq hatte 0,07 Prozent auf rund 1992 Zähler zugelegt.

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