Ölpreis lässt die Stimmung leiden
US-Anleger in Verkaufs-Stimmung

Der erneute Anstieg des US-Ölpreises auf die Rekordmarke von 60 Dollar hat zum Wochenschluss die Anleger auf dem New Yorker Börsenparkett verstimmt und zu umfangreichen Verkäufen veranlasst.

HB NEW YORK. Der Dow-Jones-Index für 30 Standardwerte fiel um 123,60 Zähler auf 10 297,84 Punkte. Der marktbreite Standard & Poor's 500-Index verlor 9,16 Zähler auf 1191,57 Punkte. Der technologieorientierte NASDAQ-Index ging mit einem Minus von 17,39 Zähler bei 2053,27 Punkte aus dem Handel.

Sechzig Dollar für ein Barrel Öl sei eine Marke, die den Markt erzittern lässt, sagte Chip Dickson, ein Händler bei Lehman Brothers. An der Rohstoffbörse New York Mercantile Exchange schloss das Barrel um 42 Cent höher auf 59,84 Dollar.

Der Verkaufsdruck im Dow Jones ging von Alcoa aus. Der führende Aluminiumhersteller gab Entlassungen und Werksschließungen bekannt. Zur Begründung nannte Alcoa sinkende Aluminiumpreise und steigende Energiekosten.

Abgegeben wurden ferner die Aktien des Medizingeräteherstellers Guidant, der weitgrößte Produzent von Defibrillatoren. Guidant sanken um acht Prozent nach einer Warnung an Ärzte, einige dieser Geräte nicht einzusetzen.

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