Ölpreis und Dollar geben weiter nach
Kräftige Kursgewinne an asiatischen Börsen

Starke Unternehmenszahlen haben den asiatischen Aktienmärkten am Montag überwiegend kräftige Kursgewinne beschert.

HB SINGAPUR. Der Ölpreis und der Dollar gaben weiter nach, nachdem ein unerwartet starker Rückgang des US-Wirtschaftswachstums Hoffnungen auf eine Zinspause der US-Notenbank Fed geschürt hatte.

Nach den positiven US-Vorgaben legte auch der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,74 Prozent zu und schloss bei 15.456 Punkten. Dies war der höchste Schlussstand seit drei Wochen. Der breiter gefasste Topix-Index gewann bis Handelsschluss 0,81 Prozent auf 1572 Zähler. Auch die Börsen in Hongkong, Südkorea und Singapur lagen im Plus, lediglich die Aktienmärkte von Taiwan verbuchten Verluste.

„Während die Märkte etwas schwache Unternehmenszahlen erwarteten, haben die Firmen ziemlich gute Ergebnisse vorgelegt. So respektable Zahlen schrauben die Erwartungen für kommende Unternehmensberichte nach oben“, sagte Hiroyuki Fukunaga von Rakuten Securities. Die Elektronikkonzerne Toshiba und Pioneer und Hitachi legten ihre Quartalszahlen nach Börsenschluss in Tokio vor.

Zu den größten Gewinnern zählten die Aktien des japanischen Autobauers Toyota Motor, die rund 0,7 Prozent zulegten. Die Papiere des Drucker- und Kameraherstellers Canon profitierten von seinen Quartalszahlen, die die Anleger seit vergangener Woche überzeugen. Die Anteilsscheine verteuerten sich um 0,92 Prozent. Der Kurs von Nippon Electric Glass kletterten ebenfalls nach starken Quartalszahlen um 11,55 Prozent.

Die Wall Street hatte die vergangene Woche deutlich im Plus beendet: Der Dow-Jones-Index der Standardwerte gewann gut ein Prozent auf 11.219 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index legte 1,22 Prozent auf 1279 Zähler zu, die Technologiebörse Nasdaq notierte um 1.93 Prozent fester bei 2094 Zählern. Der Preis für ein Barrel US-Leichtöl fiel am Montag weiter um rund zehn Cent auf 73,16 Dollar. Am Freitag hatten die schwachen BIP-Zahlen zu Erwartungen geführt, die Nachfrage nach Treibstoff in der USA - dem Land mit dem weltweit stärksten Öl-Verbrauch - könnte sinken. Der Ölpreis gab daraufhin mehr als einen Dollar nach.

Der Euro notierte im fernöstlichen Handel kaum verändert bei rund 1,2760 Dollar. Der Dollar sank zum Yen auf rund 114,30 Yen.

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