Ölpreis weiter auf hohem Niveau
Märkte in Asien mehrheitlich mit Gewinnen

Positive Vorgaben aus den USA und die Abstufung des Sturms „Katrina“ haben den Börsen Asiens am Dienstag mehrheitlich Gewinne gebracht. Auch ein leicht nachgebender Ölpreis wirkte sich aus. Der Dollar notierte fester zu Euro und Yen.

HB TOKIO. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index beendete den Handel 1,16 Prozent höher bei 12.453 Punkten. Der breiter gefasste TOPIX-Index legte um 1,19 Prozent auf 1273 Zähler zu. Die Börsen in Hongkong und Südkorea lagen ebenfalls im Plus, während die Märkte in Taiwan und Singapur leichte Verluste verzeichneten. Die US-Börsen hatten am Vortag mit Gewinnen geschlossen.

Die positiven Vorgaben von der Wall Street kamen Aktien von Unternehmen mit hohem Exportanteil zu Gute. Toyota Motor Corp. legten um 2,25 Prozent auf 4550 Yen zu und machten damit Vortagesverluste wieder wett. Marktbeobachtern zufolge profitierte der Autobauer auch von der Markteinführung eines neuen Luxuswagens. Auch Nissan mit einem Plus von 1,31 Prozent auf 1164 Yen und Mazda mit einem Plus von 1,15 Prozent auf 438 Yen verzeichneten Gewinne.

Stahlwerte profitierten in Tokio von einem positiven Analystenkommentar. Nippon Steel-Aktien legten um 5,25 Prozent auf 321 Yen zu, JFE Holdings-Titel um 4,58 Prozent auf 3200 Yen. Morgan Stanley hatte seine Kursziele für einige Stahlhersteller angehoben. Den Analysten zufolge verbessert sich weltweit das Umfeld für den Markt mit Stahlprodukten.

„Katrina“ war in der Nacht zu Dienstag von einem Hurrikan auf einen Tropensturm herabgestuft worden. Die Märkte verbanden damit die Hoffnung auf geringere Schäden als zunächst befürchtet. Das Ausmaß des Sachschadens war unklar. „Wir müssen jetzt abwarten“, sagte Energieexperte Gerard Burg von der National Australia Bank. Er verwies auf mögliche Auswirkungen auf den Ölpreis. „Es könnte Wochen dauern, bis wir das volle Ausmaß kennen. Aber wenn man bedenkt, wie leicht der Ölpreis die 70-Dollar-Grenze erreicht hatte, sind im Fall langfristiger Schäden auch 80 Dollar vorstellbar.“

Der Ölpreis bewegte sich weiter auf hohem Niveau, gab aber im Vergleich zum Vortag leicht nach und bewegte sich um 68 Dollar. „Ein Ansteigen des Ölpreises ist die größte Sorge am Markt. Aber er scheint sich zu stabilisieren und beruhigt damit die Nerven der Händler“, sagte Analyst Shinji Igarashi von Chuo Securities.

Der Dollar notierte zum Euro bei Kursen um 1,2212 Dollar nach 1,2230 Dollar zu Handelsschluss in New York. Zum Yen lag die US-Währung ebenfalls stärker bei 111,00 Yen nach 110,63 Yen im späten US-Handel.

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