Ölpris klettert erneut: Gewinnmitnahmen bremsen Wall Street

Ölpris klettert erneut
Gewinnmitnahmen bremsen Wall Street

Die US-Aktienmärkte haben sich am Mittwoch im späten Handel wenig verändert gezeigt.

HB NEW YORK. Der Dow-Jones-Index schloss mit 10.834 Zählern um 0,02 Prozent im Minus. Der Index bewegte sich im Verlauf zwischen 10.794 und 10.853 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index stieg um 0,02 Prozent auf 1210 Punkte. Der Index der US-Technologiebörse Nasdaq sank um 0,09 Prozent auf 2087 Punkte.

Finanzwerte wurden Händlern zufolge durch die Zinsäußerungen von Notenbankchef Alan Greenspan belastet. Greenspan hatte bei seiner halbjährlichen Anhörung vor dem Bankenausschuss des Senats gesagt, dass die Realzinsen in den USA auch nach sechs Zinserhöhungen in Folge um jeweils 25 Basispunkte "recht niedrig" seien. Diese Aussage deute an, dass die US-Notenbank die Zinsen weiter erhöhen werde, merkte dazu Michael Sheldon von der Brokerfirma Spencer Clarke an.

Energietitel profitierten dagegen vom Anstieg des Ölpreises. Die Exxon Mobil-Aktie legte fast drei Prozent zu, nachdem der Preis für die US-Ölsorte um mehr als einen Dollar auf über 48 Dollar je Barrel (Barrel = knapp 159 Liter) gestiegen war. Der Opec-Land Iran hatte kurz die Finanzmärkte weltweit mit der Nachricht von einem angeblichen Raketenbeschuss in der Nähe einer Atomanlage im Süden des Landes aufgeschreckt. Später wurde die Meldung dementiert. Außerdem hatte die US-Energiebehörde gewarnt, dass eine Produktionssenkung bei der Opec sich negativ auf die Energieversorgung in den USA auswirken könnte.

Die Aktie der American International Group fiel um 1,74 Prozent. Die Versicherung hatte zuvor mitgeteilt, sie habe von Staatsanwaltschaft und Wertpapieraufsicht eine Vorladung erhalten. Es gehe um ihre Versicherungsprodukte, die Unternehmen die Glättung von Gewinnen oder Verbergen von Verlusten erleichtern könnten.

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