Österreichische Aktien
Börse Wien: Verlierer feiern Comeback

Auch Österreichs Anleger dürfen sich freuen: Die wichtigsten Indizes liegen zum Börsenschluss im Plus. Vor allem Papiere, die in den letzten Tagen abgestraft wurden legen zu. Die Gewinner und Verlierer im Überblick.

HB WIEN. Wenig Handel, ordentliche Gewinne. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Montag bei unterdurchschnittlichem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der Atx stieg um 28,55 Punkte oder 1,37 Prozent auf 2 117 Punkte. In einem freundlichen internationalen Umfeld konnte der Wiener Aktienmarkt mit fester Tendenz schließen. Ein Marktteilnehmer berichtete von einem ruhigen und nachrichtenarmen Geschäft.

Vor allem die großen Verlierer vom vergangenen Freitag konnten kräftig zulegen, hieß es aus dem Handel. So kletterten an der Spitze der Kurstafel die OMV type="organisation" value="AT0000743059" />-Werte um 4,72 Prozent auf 26,86 Euro nach oben. Wienerberger gewannen 4,63 Prozent auf 9,50 Euro. Andritz schlossen mit einem Plus von 3,83 Prozent bei 31,16 Euro und Voestalpine verteuerten sich um 2,92 Prozent auf 18,67 Euro. Die vier Werte waren am Freitag mit Kursabschlägen zwischen 2,7 und 4,7 Prozent aus dem Handel gegangen.

Mit einem Aufschlag von 3,47 Prozent auf 25,35 Euro zählten Schoeller-Bleckmann ebenfalls zu den größten Gewinnern der heutigen Sitzung. Neben den Aktien der OMV und der Voestalpine konnten von den ATX -Five-Werten auch die Papiere der Telekom Austria und die VERBUND -Titel mit Gewinnen aus dem Handel gehen. Telekom Austria verteuerten sich um 0,74 Prozent auf 10,93 Euro und Verbund um 1,43 Prozent auf 33,97 Euro.

Trotz eines mehrheitlich festen internationalen Finanzsektors schlossen die heimischen Bankenwerte deutlich im Minus. Nach klaren Verlaufsgewinnen rutschten die Aktien der Erste Group im Späthandel noch in die Verlustzone - ein Minus von 1,00 Prozent auf 19,85 Euro. Nach Gewinnen im Frühhandel fielen die Raiffeisen International -Werte bereits am späten Vormittag in den negativen Bereich und gingen schlussendlich mit einem Minus von 0,93 Prozent bei 27,55 Euro aus dem Handel. Die Analysten von Goldman Sachs haben ihr Zwölf-Monats-Kursziel für Raiffeisen von 26,2 auf 25 Euro gesenkt, und das Anlagevotum "sell" bestätigt.

Im Poker um die Übernahme der Austrian Airlines Group (AUA) durch die Deutsche Lufthansa steht kein formeller Beschluss der EU-Kommission in dieser Woche auf der Tagesordnung, wurde heute bekannt. "Solange wir keine Klarstellungen haben, ist es unmöglich zu sagen, ob unseren Wettbewerbsbedenken Rechnung getragen wurde. Der Ball ist weiter im Feld von Lufthansa.", so der Sprecher der EU-Kommissarin, Jonathan Todd. Die AUA-Anteilsscheine gewannen 1,73 Prozent auf 4,12 Euro.

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