Optimismus überwiegt Dollarschwäche
Europäische Börsen schließen fester

Die Börsen in Europa haben den Handel am Donnerstag überwiegend im Plus beendet. Der DJ Stoxx50-Index stieg um 0,5 Prozent auf 2 578 Punkte. Hoffnungen auf weitere gute US-Konjunkturdaten in der kommenden Woche überwogen Sorgen hinsichtlich der Dollarschwäche.

HB LONDON. Vor allem zyklische Werte profitierten davon und stiegen zum Teil markant. Wegen des US-Feiertages „Thanksgiving“ fehlte es aber an Impulsen und die Handelsvolumen blieben dünn.

Gesucht waren Philips mit einem Plus von 1,7 Prozent. Die Titel des Unterhaltungselektronikkonzerns erhielten von den positiven Prognosen von Konkurrent Samsung bezüglich Verkäufen von Flachbildschirmen Auftrieb, hieß es. Anglo Irish Bank setzten den am Vortag nach guten Resultaten begonnenen Anstieg fort und legten weitere 7,4 Prozent zu. Morgan Stanley hat das Kursziel erhöht.

Zu den Verlierern gehörten die Titel des niederländischen Einzelhandelskonzerns Ahold, die 5,4 Prozent nachgaben. Verschiedene Analysten nahmen nach den enttäuschenden Quartalszahlen vom Vortag die Gewinnschätzungen zurück. Die Ahold-Aktien wurden am Donnerstag erstmals ex Anrechte gehandelt. Parmalat kletterten 3,2 Prozent. Der Ausstieg aus einem Offshore-Fonds bringt dem italienischen Lebensmittelkonzern nach eigenen Angaben einen Erlös von 590 Mill. Dollar.

Unter den Nebenwerten schnellten Morphosys 16,5 Prozent nach oben. Die deutsche Biotechnologiefirma hat ein US-Patent zur Herstellung von menschlichen Antikörper erhalten. Ein Kurseinbruch von 21,3 Prozent verzeichneten hingegen EM.TV & Merchandising. Die angeschlagene deutsche Medienfirma teilte mit, dass sie den Wert von Filmrechten und von Filmgeschäftsanteilen abschreibt.

Rank fielen 5,5 Prozent. Die Deutsche Bank stufte die Titel der Freizeitfirma auf „hold“ zurück. Investoren ignorierten Aussagen des Unternehmens, das unter anderem die „Hard Rock Cafes“ betreibt, dass die Analystenerwartungen im Gesamtjahr wahrscheinlich erfüllt würden. Die Papiere des Börsenbetreibers London Stock Exchange verloren 1,6 Prozent. Das Unternehmen kündigte eine Senkung der Gebühren an, nachdem die Aufsichtsbehörden eine Untersuchung wegen Preiserhöhungen eröffnet hatten.



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