Osteuropa-Börsen: Budapest und Warschau im Plus, Prag im Minus

Osteuropa-Börsen
Budapest und Warschau im Plus, Prag im Minus

Die wichtigsten osteuropäischen Börsen sind am Montag mit unterschiedlichen Vorzeichen in die neue Woche gestartet. Während die Börsen in Ungarn und Polen zulegten, wurden in Tschechien Verluste verbucht.
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dpa-afx WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Die wichtigsten osteuropäischen Börsen sind am Montag mit unterschiedlichen Vorzeichen in die neue Woche gestartet. Während die Börsen in Ungarn und Polen zulegten, wurden in Tschechien Verluste verbucht. Ingesamt verlief der Handel ruhig, da die US-Börsen wegen des Feiertags "Labor Day" geschlossen blieben.

In Budapest legte der Leitindex Bux um 1,33 Prozent auf 23 176,15 Zähler zu und profitierte vom positiven internationalen Umfeld. Der Umsatz betrug 8,83 (Freitag: 10,85) Mrd. Forint. Fundamentale Unternehmensnachrichten gab es in Ungarn an diesem Tag so gut wie keine. Die Aktien von Magyar Olay es Gazipari (Mol) gewannen 1,35 Prozent auf 21 690 Forint.

Im Finanzbereich gaben die Titel von FHB Land Credit & Mortgage Bank leicht um 0,33 Prozent nach auf 1 181 Forint, während OTP Bank um 2,46 Prozent auf 5 020 Forint gewannen. Im Pharmabereich sanken Egis zudem um 0,39 Prozent auf 20 420 Forint, während Richter Gedeon um 0,46 Prozent auf 48 020 Forint stiegen.

In Warschau rückte der Leitindex WIG-20, beflügelt vom freundlichen internationalen Umfeld, um 0,47 Prozent auf 2 487,83 Punkte vor. Der breiter gefasste Wig-Index schloss ebenfalls mit einem Plus von 0,47 Prozent bei 43 145,31 Punkten. Das Volumen belief sich auf 1,41 (Freitag: 1,21) Mrd. Zloty.

Unter den Einzelwerten schlossen Asseco mit einem Abschlag von 1,08 Prozent auf 54,70 Zloty. Asseco informierte über die Konditionen des geplanten Zukaufs der Formula Systems Group. Laut Einschätzung der Analysten von KBC Securites beinhaltet der Kaufpreis einen deutlichen Bewertungsaufschlag. Langfristig könnte die Übernahme zwar Wert schaffen, kurzfristig aber dürfte der Kauf das Ergebnis vin Assceco belastenm hieß es.

Agora überraschten den Markt mit Zahlen zum zweiten Quartal. Die Experten von BRE Bank Securities erwarten nun, dass sich diese positive Entwicklung im gesamten Jahr fortsetzen werde und stuften den Titel des Medienunternehmens auf "Accumulate" hoch. Die Agora-Papiere gaben dennoch um 0,60 Prozent auf 25,0 Zloty nach.

Telekomunikacja Polska erwartet eine Ergebnisbelastung in Höhe von 502 Mill. Dollar aufgrund eines negativen Gerichtsentscheids. Die Aktie des führenden Telekomunternehmens in Polen rutschten daraufhin um 2,92 Prozent auf 16,60 Zloty ab.

In Prag verlor der Leitindex PX 0,78 Prozent auf 1 162,00 Zähler. Das Handelsvolumen belief sich auf 0,53 (Freitag: 1,66) Mrd. Kronen. Es waren vor allem die Kursverluste der schwergewichteten Telefonica O2-Papiere, die den PX ins Minus zogen, denn die Telekomaktie ist im PX mit fast 14 Prozent gewichtet. Die Titel des Unternehmens gaben um 8,49 Prozent auf 393,50 Kronen nach. Grund war allerdings lediglich die an diesem Tag ausgeschüttete Dividende. Weiter auf Höhenflug zeigten sich dagegen die Aktien von Orco. Die Titel des Immobilienunternehmens gewannen weitere 6,99 Prozent auf 180,55 Kronen und profitierten damit erneut von den starken Quartalszahlen der vergangenen Woche./

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