Osteuropäische Börsen
Börse Budapest schafft einen Gewinn

Die wichtigsten osteuropäischen Aktienindizes sind am Montag uneinheitlich aus dem Handel gegangen. Während die Börsen in Prag und Warschau mit leichten Verlusten endeten, verzeichnete der Markt in Budapest einen kleinen Aufschlag.

WARSCHAU, PRAG, BUDAPEST (dpa). In Prag sank der PX um 0,57 Prozent auf 1 216,30 Punkte. Ein negatives internationales Börsenumfeld nach einer Leitzinserhöhung in China belastete Experten zufolge auch den tschechischen Markt. Die letzte Handelswoche in dem zu Ende gehenden Börsenjahr 2010 sollte nach Analysteneinschätzung in einer engen Bandbreite ablaufen.

Unternehmensmeldungen lagen in Prag zum Wochenauftakt nur wenige vor. Die Aktien des führenden tschechischen Energieversorgers Ceske Energeticke Zavody (CEZ) schlossen mit minus 0,28 Prozent auf 777,00 Kronen. CEZ hatte mit der europäischen Entwicklungsbank eine Kreditvereinbarung in Höhe von 100 Mill. Euro unterzeichnet.

Europaweit standen die Aktien aus dem Finanzbereich unter Verkaufsdruck. Erste Group sanken um 0,79 Prozent auf 882,0 Tschechische Kronen und Komercni Banka verbuchten einen Kursverlust von 1,17 Prozent auf 4 398,0 Kronen.

In Warschau sank der WIG-20 um 0,37 Prozent auf 2 758,50 Punkte. Der breiter gefasste Wig-Index gab um 0,26 Prozent auf 47 596,12 Zähler nach. Nach einer Leitzinserhöhung in China mussten die großen internationalen Börsen Kursverluste hinnehmen und drückten Experten zufolge auch den polnischen Markt ins Minus.

Europaweit gab es im Finanzbereich Kursrückgänge zu beobachten und die Branchenvertreter in Warschau schlossen sich dieser Tendenz überwiegend an. PKO Bank sanken um 1,26 Prozent auf 43,20 Polnische Zloty und BRE Bank gaben leicht um 0,16 Prozent auf 306 Zloty nach.

Unter den weiteren Einzelwerten sanken Cersanit-Titel um 2,19 Prozent auf 10,72 Zloty. Avia, ein polnischer Pensionsfonds, hatte den Anteil an dem Keramikfliesenhersteller unter die Marke von zehn Prozent gesenkt, wie zum Wochenstart bekanntgegeben wurde.

Mit tieferen Rohölnotierungen gaben auch Werte aus dem Ölbereich nach. PKN Orlen , das führende Ölunternehmen in Polen, verloren 1,04 Prozent auf 48,30 Zloty. Grupa Lotos sanken um 0,67 Prozent auf 37,20 Zloty.

In Budapest stieg der Bux um 0,32 Prozent auf 21 516,06 Punkte. Eine negative internationale Börsenstimmung drückte laut Experten auch den ungarischen Markt über weite Strecken des Handelstages ins Minus. Kurz vor Handelsschluss drehte der Bux jedoch ohne bekannte fundamentale Nachrichten in das positive Terrain.

Unter ungarischen Einzelwerten lagen kaum Nachrichten vor. Ungeachtet leichterer Rohölnotierungen verbuchten Mol ein kleines Plus von 0,09 Prozent auf 20 490 Ungarische Forint. Auffällige Kursbewegungen lagen bei den ungarischen Blue Chips nicht vor. Leicht im Plus verabschiedeten sich die Bankentitel aus dem Handel. FHB stiegen um 0,10 Prozent auf 978 Forint und OTP Bank verbuchten einen Kursgewinn von 0,34 Prozent auf 5 199 Forint.

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