Osteuropäische Börsen
Budapest und Warschau leicht höher, Prag schwach

Die osteuropäischen Börsen haben am Montag uneinheitlich geschlossen. Während die Börsen in Warschau und Budapest von Finanzhilfen für Dubai profitierten und sich damit der Tendenz in Westeuropa anschlossen, gab der Prager Aktienmarkt nach.

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. In Warschau rückte der WIG-20 um 0,77 Prozent auf 2 352,02 Zähler vor. Der breiter gefasste WIG-Index gewann 0,78 Prozent auf 39 769,97 Punkte. Der Bankensektor profitierte auch in Polen von den Nachrichten zu Dubai und so stiegen etwa die Titel der Bank Zachodni um 2,31 Prozent auf 177 Zloty. Die Aktien der Bank Pekao legten um 0,96 Prozent auf 168,5 Zloty zu und die der PKO Bank zogen um 1,86 Prozent auf 37,84 Zloty an. Die Titel der Asseco Poland gewannen 0,81 Prozent auf 62,50 Zloty. Der führende polnische Software-Entwickler will rund 40 Prozent seines Gewinns als Dividende ausschütten, wie Unternehmenschef Adam Goral in einem Interview sagte.

In Budapest stieg der BUX um 0,55 Prozent auf 21 054,37 Punkte. Mit positiven Vorzeichen präsentierten sich auch in Ungarn die Finanztitel aufgrund des Geldsegens für Dubai. OTP Bank gewannen 1,22 Prozent auf 5 517 Forint und FHB Land Credit & Mortgage Bank rückten um 0,31 Prozent auf 1 282 Forint vor. Gefragt waren zudem die Aktien von Magyar Olay es Gazipari (Mol) . Sie gewannen 1,87 Prozent auf 16 045 Forint, nachdem das führende ungarische Öl- und Gasunternehmen von der EU-Kommission die Genehmigung erhielt, einen Anteil an der eigenen Gashandelsgesellschaft Mol Energiakereskedo an Normeston Trading verkaufen zu dürfen.

In Prag sank der PX um 0,43 Prozent auf 1 105,20 Punkte. Im nachrichtenarmen Börsengeschäft drückten vor allem einige Werte aus dem Finanzbereich auf den PX. Die Aktie des Schwergewichtes Erste Group verlor 0,96 Prozent auf 710,10 Kronen. Die VIG-Titel (Vienna Insurance) rutschten um 2,29 Prozent auf 913,60 Kronen ab. Komercni Banka hingegen legten moderat um 0,56 Prozent auf 3 753,00 Kronen zu. Negative Vorzeichen wiesen auch Werte aus dem Energiebereich auf. Ceske Energeticke Zavody (CEZ) verloren 0,29 Prozent auf 850,50 Kronen und Unipetrol sanken um 1,11 Prozent auf 134,49 Kronen.

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