Osteuropäische Börsen
Hohe Gewinne nach guten Vorgaben

Die Aktienmärkte in Osteuropa legen heute kräftig zu. Vor allem in Warschau und Budapest gab es hohe Gewinne. Finanztitel notierten deutlich im Plus. Die Gewinner und Verlierer im Überblick.
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WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST (dpa-AFX/APA) - Die wichtigsten osteuropäischen Aktienindizes haben am Montag zum Teil deutlich im positiven Terrain geschlossen.

Der Warschauer WIG-20 zog in einem starken internationalen Umfeld um 3,61 Prozent auf 2 358 Zähler an. Der breiter gefasste WIG-Index stieg um 3,01 Prozent auf 39 683 Punkte.

Unter den Einzelwerten profitierten die Titel von KGHM Polska Miedz von gestiegenen Kupferpreisen. Die Papiere des Minenunternehmens verteuerten sich um 5,95 Prozent auf 105 Zloty. Von einer Hochstufung wurden die Anteilsscheine von ASBISc Enterprises beflügelt. Die Aktien des Computerhändlers schossen um 4,55 Prozent auf 4,60 Zloty hoch, nachdem die Analysten von ING die Bewertung für die Aktien des Unternehmens von "Hold" auf "Buy" angehoben hatten.

Meldungen wurden auch zum Verkauf der Warschauer Börse bekannt. Im Rennen um die Warschauer Börse (GPW) hat laut dem polnischen Schatzministerium die Deutsche Börse das einzige Angebot vorgelegt. Auf der Homepage des Ministeriums heißt es: "Das Schatzministerium informiert, dass im Privatisierungsprozess der GPW bis zum 6. November folgende Antworten eingingen: Für den Kauf eines Mehrheitspakets: Deutsche Börse."

Der Budapester BUX schloss mit einem klaren Aufschlag von 3,51 Prozent auf 20 780 Punkte. Europaweit legten die Finanzwerte deutlich zu. FHB Land Credit & Mortgage Bank verbuchten vor diesem Hintergrund einen Kursgewinn von 4,06 Prozent auf 1.2830 Forint. Die Titel des Wettbewerbers OTP Bank verteuerten sich um 3,55 Prozent auf 5.540 Forint. Stark waren auch die Aktien von Magyar Olay es Gazipari (Mol) mit einem Aufschlag von 6,75 Prozent auf 15 890 Forint.

Der tschechische Leitindex PX kletterte um 2,02 Prozent auf 1 135 Zähler. Positive Nachrichten kamen von dem Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosenrate in Tschechien ist im Oktober leicht gesunken - von 8,6 Prozent im September auf 8,5 Prozent. Insgesamt gab es im Oktober 498 760 Jobsuchende, 2 052 weniger als im September. Vor einem Jahr, im Oktober 2008, hatte die Arbeitslosenquote 5,2 Prozent betragen.

Deutlich nach oben ging es für die Finanztitel. Erste Group Bank verbuchten ein Plus von 3,22 Prozent auf 785,50 Kronen. Die Aktien des Wettbewerbers Komercni Banka verteuerten sich um 2,23 Prozent auf 3.618 Kronen. Unter den weiteren Schwergewichten legten die Papiere von Ceske Energeticke Zavody (CEZ) um 0,57 Prozent auf 899,10 Kronen zu.

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