Osteuropäische Börsen
Ost-Märkte im Winterschlaf

Kaum Bewegung an den Börsen in Prag, Warschau und Budapest: Die wichtigsten osteuropäischen Aktienindizes schließen in der Nähe des Vortagesniveaus. Die Gewinner und Verlierer im Überblick.

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Die wichtigsten osteuropäischen Aktienindizes haben am Mittwoch uneinheitlich geschlossen. Während Prag Verluste verzeichnete, beendeten Budapest und Warschau im Plus.

In Prag gab der PX leicht um 0,12 Prozent auf 1 116,10 Punkte ab.

Vor allem die Aktien des Schwergewichtes CEZ drückten auf den Index. Die Titel des Energieunternehmens fielen um 1,56 Prozent auf 851,60 Tschechische Kronen.

Orco Property sanken um 0,83 Prozent auf 189,51 Kronen. Der Immobilienunternehmen plant eine Umschichtung seiner Anleihenfinanzierung. Weitere Unternehmensmeldungen wurden nicht veröffentlicht.

Im Finanzbereich befestigten sich Erste Group um 0,42 Prozent auf 725,50 Kronen und Komercni Banka legten um 1,47 Prozent auf 3 785 Kronen zu. Philip Morris zogen um 2,69 Prozent auf 8 215 Kronen an. Sonst gab es unter den Schwergewichten keine auffällige Kursbewegungen.

In Budapest stieg der BUX leicht um 0,04 Prozent auf 20 913 Einheiten.

Die Aktien des Schwergewichts Mol legten um 1,23 Prozent auf 16 330 Ungarische Forint zu. Das Öl- und Gasunternehmen will einen Anteil an der Gashandelssparte MOL Energiakereskedo an Normeston Trading verkaufen.

Sonst lagen kaum Unternehmensmeldungen vor. OTP Bank stiegen leicht um 0,05 Prozent auf 5 465 Forint. Die Papiere des Wettbewerbers FHB sanken hingegen leicht um 0,23 Prozent auf 1 267 Forint. Magyar Telekom verbilligten sich um 1,21 Prozent auf 729 Forint.

In Warschau legte der WIG-20 legte 0,61 Prozent auf 2 392 Zähler zu. Der breiter gefasste WIG-Index stieg um 0,59 Prozent auf 40 141,79 Einheiten.

Von Unternehmensseite stand PKN Orlen im Mittelpunkt des Handelsgeschehen. Der größte polnische Ölkonzern plant, sich von einigen Unternehmensbeteiligungen und Töchterbetrieben im kommenden Jahr zu trennen, um vor allem seine Schulden zu tilgen. Zum Verkauf sollen unter anderem der Düngemittelproduzent Anwil, Anteile am Mobiltelefonbetreiber Polkomtel und Orlen Transport stehen. An Verkaufserlösen könnten 11,2 Mrd. Polnsiche Zloty (2,73 Mrd. Euro) erzielt werden. Der Schuldenstand des Ölkonzerns betrug Ende September 13,7 Mrd. Zloty. Die PKN-Titel verabschiedeten sich mit einem kleinen Plus von 0,19 Prozent auf 31,76 Zloty aus dem Handel.

Enea sanken um 0,38 Prozent auf 18,19 Zloty. Laut Medienberichten werden in diesem Jahr keine weitere Privatisierungsschritte bei dem Versorgungsunternehmen erfolgen.

LPP fielen um 0,86 Prozent auf 1 500 Zloty. Polens führender börsenotierter Kleidungseinzelhändler hatte einem Umsatzrückgang von fast 20 Prozent im November im Vergleich zum Vorjahr gemeldet.

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