Osteuropäische Börsen
Prag und Budapest mit Gewinnen, Warschau schwach

Die wichtigsten osteuropäischen Aktienindizes sind am Mittwoch überwiegend mit Aufschlägen aus dem Handel gegangen. Lediglich der WIG-20 in Warschau musste ein kleines Minus hinnehmen.

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. In Prag legte der PX um 1,2 Prozent auf 1 143,10 Punkte zu. An der Index-Spitze schlossen New World Resources mit einem Aufschlag von 3,61 Prozent auf 218 Tschechische Kronen. Einen so hohen Zugewinn hatten die Titel des Kohlelieferanten an Stahlproduzenten seit zwei Wochen nicht mehr verbucht. Das Unternehmen unterbreitete dem polnischen Mitbewerber Lubelski Wegiel Bogdanka ein Übernahmeangebot. Die Übernahme zielt auf eine Verstärkung der Kohlereserven und einer Verbesserung der Marktposition ab.

Deutlich zulegen konnten auch Philip Morris mit einem Kursplus von 3,13 Prozent auf 9 199 Kronen, Erste Group Bank schlossen mit einem Aufschlag von 3,08 Prozent auf 745,30 Kronen. Telefonica O2 verzeichneten hingegen ein Minus von 1,62 Prozent auf 377 Kronen.

In Warschau sank der WIG-20 um 0,11 Prozent auf 2 664,10 Punkte. Der breiter gefasste Wig-Index legte hingegen um 0,17 Prozent auf 45 977,02 Zähler zu.

In Warschau rückte ein Übernahmeangebot für den polnischen Kohleproduzenten Lubelski Wegiel Bogdanka in den Mittelpunkt am Markt. Der tschechische Minenkonzern New World Resources (NWR) hat ein Angebot über 3,4 Mrd. Polnische unterbreitet. Lubelski sprangen um 20,2 Prozent auf 107 Zloty in die Höhe.

Auch Analystenstimmen sorgten am Markt für Impulse. Die Raiffeisen Centrobank (RCB) hatte das Anlagevotum für die Aktien des Baukonzerns Polimex-Mostostal mit "Buy" bestätigt, das Kursziel allerdings geringfügig auf 5,10 Zloty gekürzt. Die Titel gingen dennoch um 0,9 Prozent fester bei 4,40 Zloty aus dem Handel.

Angesichts des deutlich höheren Kupferpreises konnten Kghm um 2,8 Prozent auf 126,50 Zloty zulegen. Entgegen dem starken europäischen Branchentrend mussten die polnischen Bankenwerte am Mittwoch Abschläge hinnehmen. So zählten PKO-Titel (minus 1,9 Prozent auf 45,0 Zloty) und Bank Pekao (minus 1,1 Prozent auf 179,80 Zloty) zu den größten Verlierern im WIG-20.

In Budapest gewann der Bux 0,82 Prozent auf 23 385,19 Zähler.

Für Auftrieb sorgten vor allem Kursgewinne bei den Anteilsscheinen der OTP Bank , die mit einem Aufschlag von 1,51 Prozent bei 5 430 Ungarischen Forint schlossen. Der Vorstandsvorsitzende des Geldinstituts, Sando Csanyi, hatte in einem Interview gesagt, dass die Bank auf der Suche nach Zukäufen im Ausland sei. Man erwäge Akquisitionen in jenen Ländern, in denen die OTP bisher nur geringe Marktanteile habe, wie in Rumänien, der Slowakei oder Serbien.

Unter den restlichen Schwergewichten rückten die Anteile des Öl- und Gaskonzerns Mol in den Fokus. Sie kletterten um 2,0 Prozent auf 21 350 Forint nach oben. Für Richter Gedeon ging es hingegen um 0,43 Prozent auf 46 980 Forint nach unten und Magyar Telekom verbilligten sich um 0,60 Prozent auf 660 Forint.

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