Osteuropäische Börsen
Uneinheitlicher Handel – Warschau im Minus

Die wichtigsten osteuropäischen Börsen haben am Montag uneinheitlich geschlossen. Während die Aktienmärkte in Tschechien und Ungarn zulegten, gab die polnische Börse nach.

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. In Prag stieg der Leitindex PX um 1,00 Prozent auf 1 188,50 Zähler. Im Fokus am tschechischen Markt standen vor allem die Aktien von Ceske Energeticke Zavody (CEZ) , die um 1,30 Prozent auf 931 tschechische Kronen zulegten. Polnische Medien spekulierten, dass der Stromerzeuger an einem 50-prozentigen-Aktienpaket des polnischen Kohleminenbetreibers PAK (Patnow-Adamow-Konin) interessiert sei. CEZ hatte schon vor ein paar Jahren ein solches Interesse geäußert. Allerdings sind auch Konkurrenten wie RWE Vattenfall an PAK interessiert. Zudem teilte CEZ an diesem Tag mit, dass das Kernkraftwerk Temelin im Januar einen Rekord bei der Stromerzeugung aufgestellt habe. CEZ erwartet nun für dieses AKW eine Rekordleistung für das laufende Jahr.

Die Titel von New World Resources fielen leicht um 0,05 Prozent auf 199,00 Kronen. Der Vergleichsindex der europäischen Kohlederivate war unter Druck geraten und belastete die Aktien von Kohleunternehmen. Zudem stuften die Analysten von Concorde Securities die Aktien von New World Resources von "Equal-weight" auf "Underweight" ab.

Bux legt um 0,45 Prozent zu

In Budapest stieg der Leitindex Bux um 0,45 Prozent auf 21 929,66 Einheiten. Zu den Favoriten im Index zählten die Aktien von Egis mit plus 3,57 Prozent auf 18 850 Forint. Die belgische KBC Securities bestätigte die Aktien des ungarischen Pharmakonzerns mit "Buy" und sehen den fairen Wert für die Aktien bei 20 875 Forint. Die Titel von FHB Land Credit & Mortgage Bank gewannen 2,40 Prozent auf 1 408 Kronen und die von Emasz legten um 2,22 Prozent auf 23 000 Forint zu.

WIG-20 verliert 0,82 Prozent

In Warschau hingegen schloss der Leitindex WIG-20 mit minus 0,82 Prozent auf 2 363,18 Zähler. Der breiter gefasste Wig-Index verlor 0,80 Prozent auf 39 736,94 Punkte. Polnischen Medien zufolge erwartet die größte polnische Bank PKO in diesem Jahr eine Ergebnissteigerung im zweistelligen Bereich. Sie berufen sich dabei auf ein Interview mit dem PKO Bank-Chef Zbigniew Jagiello. Die Titel fielen dennoch um 0,64 Prozent auf 39 Zloty.

Die Aktien des Stromerzeugers Enea sanken um 1,38 Prozent auf 18,61 Zloty. Die polnische Regierung will einen Anteil von 16 Prozent an dem drittgrößten Energieerzeuger Polens verkaufen. Der Preis für das Aktienpaket soll am 9. Februar bekanntgeben werden.

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