Osteuropäische Börsen
Warschau und Budapest im Plus

An den osteuropäischen Märkten gibt es heute kein einheitliches Bild. Während die Börsen in Warschau und Budapest Gewinne verzeichnen, schließt Prag im Minus. Welche Titel heute zulegen konnten.
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HB WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Die osteuropäischen Märkte zeigen keinen klaren Trend. In Warschau und Budapest gingen die wichtigsten Indizes mit Gewinnen aus dem Handel, wohingegen die Prager Börse minimale Verluste verzeichnete.

Der Warschauer WIG-20 zog um 0,61 Prozent auf 2 373 Zähler an. Der breiter gefasste WIG-Index stieg um 0,50 Prozent auf 39 879 Punkte. Die Aktien von Agora verteuerten sich um 3,70 Prozent auf 19,70 Zloty. Die Nettogewinne im dritten Quartal fielen weniger stark als von Analysten vermutet. Agora nahm zudem deutliche Einschnitte bei Personalkosten und Marketingkosten vor. Der Nettogewinn fiel von 13,90 Millionen Zloty im Vorjahr auf 10,10 Millionen Zloty. Analysten hatten nur einen Nettogewinn von 3,30 Millionen Zloty erwartet.

Anteilsscheine von ING Bank Slaski stiegen um 6,10 Prozent auf ein 22-Monatshoch von 730 Zloty. Die polnische Tochter der ING teilte mit, dass die Gewinne im dritten Quartal um 26 Prozent auf 210,70 Millionen Zloty angestiegen sind. Analysten hatten im Schnitt nur einen Anstieg auf 194 Millionen Zloty prognostiziert.

Die Titel der Bank Pekao legten um 1,30 Prozent auf 178 Zloty zu. Die zweitgrößte Bank publizierte einen Gewinn von 620,50 Millionen Zloty. Dieser lag damit zwar deutlich unter dem Vorjahresergebnis von 841,40 Millionen Zloty, aber andererseits weit über den Analystenerwartungen von 523,50 Millionen Zloty.

In Budapest schloss der BUX mit einem Plus von 1,19 Prozent auf 21.029,07 Zähler. Am Vormittag wurden in Deutschland Konjunkturdaten des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung veröffentlicht. Deutsche Konjunkturdaten werden im europäischen Umfeld, aufgrund der wirtschaftlichen Führungs- und Schlüsselrolle Deutschlands, besonders beachtet.

Die Konjunkturerholung kommt nach Einschätzung von Finanzanalysten nur langsam voran. Die ZEW-Konjunkturerwartungen gingen im November geringfügig um 4,9 Punkte zurück und lagen nun bei 51,1 Punkten, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim mitteilte. Es ist der zweite Rückgang in Folge. "Der Aufwärtstrend der Erwartungen ist vorerst unterbrochen", sagte ZEW-Präsident Wolfgang Franz.

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