Osteuropäischer Börsen
Hohe Verluste in Warschau, Prag und Budapest

Die wichtigsten osteuropäischen Börsen sind mit Verlusten aus dem Handel gegangen. Während das Minus in Warschau noch halbwegs erträglich ausfiel, verzeichneten Budapest und Prag deutliche Abschläge.
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HB PRAG. In Budapest verlor der Bux 1,49 Prozent auf 21 953 Zähler. Die Börse habe sich dem negativen europäischen Umfeld und der anhaltenden Sorge vor einer Ausweitung der Schuldenkrise nicht entziehen können, hieß es. Zu den größten Verlierern zählten Magyar Telekom mit einem Minus von 1,36 Prozent bei 579,00 ungarischen Forint. Mol gingen mit einem Minus von 2,116 Prozent bei 20 200 Forint aus dem Handel.

Nicht anders erging es den Schwergewichten im ungarischen Leitindex: OTP Bank verloren 1,44 Prozent auf 5 135 Forint und Richter Gedeon schwächten sich um 0,56 Prozent auf 45 690 Forint ab. Als einziger Gewinner gingen RFV mit einem leichten Plus von 0,94 Prozent bei 8 096 Forint aus dem Handel.

In Prag sackte der PX um 1,71 Prozent auf 1 122 Zähler ab. Auch tschechische Banken-Titel wurden von dem europäischen Umfeld und der Sorge um eine ernsthafte Schuldenkrise negativ beeinflusst. Erste Group schlossen mit einem kräftigen Minus von 4,16 Prozent bei 774,40 tschechischen Kronen und gehörten somit zu den größten Verlierern des Index. Komercni Banka verloren 0,76 Prozent auf 4 158 Kronen.

Vienna Insurance Group gehörten ebenfalls zu den größten Verlierern. Die Titel des Versicherungskonzerns schwächten sich um 3,01 Prozent auf 933,60 Kronen ab. Zu den wenigen Gewinnern zählten unter anderem Philip Morris mit einem Plus von 1,86 Prozent bei 10 186 Kronen und Aktien von Kitd, die sich um 2,68 Prozent auf 229,50 Kronen verteuerten.

Telefonica O2 ist laut einer UBS-Studie zur Zeit die attraktivste Telekommunikations-Aktie in Osteuropa. Überzeugt wurden die Wertpapierexperten von einem Anstieg des Nettoeinkommens um 90 Prozent auf 6,01 Mrd. Kronen in den ersten drei Quartalen, vergleichen mit dem Vorjahreszeitraum. Damit hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten klar übertroffen, die durchschnittlich bei einem Wert von 2,6 Mrd. Kronen lagen.

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