Osteuropas Börsen
Warschau und Prag im Plus

Die osteuropäischen Börsen haben am Donnerstag uneinheitlich geschlossen. Während die Börsen in Warschau und Prag Gewinne verbuchten, kam es in Budapest zu Verlusten.

dpa-afx/apa WARSCHAU/PRAG/BUDAPEST. Die osteuropäischen Börsen haben am Donnerstag uneinheitlich geschlossen. Während die Börsen in Warschau und Prag Gewinne verbuchten, kam es in Budapest zu Verlusten.

Der tschechische Leitindex PX stieg um 0,97 Prozent auf 1 168,80 Zähler. Der zu zwei Drittel staatliche tschechische Energiekonzern Ceske Energeticke Zavody (CEZ) erzielte in den ersten drei Quartalen 2009 einen Nettogewinn in der Höhe von 44,2 Mrd. Kronen (1,74 Mrd. Euro), ein Plus von 6,6 Prozent im Jahresvergleich. Die Erlöse stiegen um 5,1 Prozent auf 138,6 Mrd. Kronen. Für das Gesamtjahr 2009 rechnet CEZ mit einem Gewinn in der Höhe von 50,2 Milliarde Kronen. Obwohl der Ertrag in den ersten drei Quartalen 2009 zulegte, fiel die Stromerzeugung um 4,5 Prozent. Der Rückgang gehe auf eine geplante Betriebspause des ersten Blocks des südböhmischen Atomkraftwerkes Temelin sowie auch auf eine niedrigere Nachfrage zurück, hieß es. Titel Ceske Energeticke Zavody (CEZ) verloren leichte 0,08 Prozent auf 891,30 Kronen.

Tagessieger waren die Aktien von Telefonica O2, die um 1,88 Prozent auf 433,00 Kronen anstiegen. Die Titel der Erste Group Bank kletterten um 1,29 Prozent auf 794,60 Kronen. Anteilsscheine des Tabakkonzerns Philip Morris gewannen 1,13 Prozent auf 8 645,00 Kronen hinzu. Die Papiere der Vienna Insurance Group (ATX-Wert) hingegen gaben um 1,90 Prozent auf 975,10 Kronen nach. Titel von New World Resources fielen um 1,05 Prozent auf 166,24 Kronen.

Nachdem die Warschauer Börse am Vortag wegen des Unabhängigkeitstages geschlossen hatte, zog der WIG-20 um 0,86 Prozent auf 2 393,60 Zähler an. Der breiter gefasste WIG-Index stieg um 0,88 Prozent auf 40 229,36 Punkte.

Unter den polnischen Aktien fielen die Titel von Globe Trade Centre um vier Prozent auf 24,10 Zloty. Das Unternehmen veröffentlichte einen Nettoverlust von 32,90 Mill. Euro für das dritte Quartal. Im Vorjahr verbuchte GTC noch einen Gewinn von 55,50 Mill. Euro.

Papiere von Kghm Polska Miedz legten um 1,60 Prozent auf 108,50 Zloty zu, nachdem das Management mitteilte, im Jahr 2009 nun einen um 15 Prozent höheren Nettogewinn zu erwarten. LPP-Titel stiegen um 4,40 Prozent auf 1 566 Zloty und markierten damit ein Zweimonatshoch. Die Analysten der ING Groep hatten die Titel von "Hold" auf "Buy" hochgestuft.

Papiere der Bank Millennium stiegen zum dritten Mal in Folge und legten um 1 Prozent auf 4,25 Zloty zu. Die Unicredit-Experten hatten die Titel von "Sell" auf "Hold" abgestuft. Bank-Pekao-Aktien kletterten um 2,30 Prozent auf 182 Zloty. Die Analysten von Merrill Lynch hatten das Kursziel für von 175 Zloty auf 189 Zloty erhöht.

In Budapest schloss der BUX mit 0,34 Prozent im Minus auf 21 539,66 Punkte. Nachgeben mussten die Titel von Synergon Informatika , die einen Abschlag von 2,09 Prozent auf 796 Forint aufwiesen. Papiere von Richter Gedeon verloren 0,69 Prozent auf 42 600 Forint, Anteilsscheine von Magyar Olay es Gazipari (Mol) fielen um 0,59 Prozent auf 16 650 Forint. Econet-Titel reduzierten sich um 2,22 Prozent auf 88 Forint.

Tagessieger aber waren die Papiere von Egis , die um 1,85 Prozent auf 19 200 Forint stiegen. Das Pharmaunternehmen, welches mehrheitlich zu France"s Servier gehört, erwartet im neuen Geschäftsjahr 2009/10 Umsatzsteigerungen im heimischen Markt um fünf bis zehn Prozent (in Euro kalkuliert) und in Osteuropa um acht Prozent (ebenfalls in Euro kalkuliert). Das Unternehmen hatte am Vortag Zahlen zum Geschäftsjahr 2008/09 veröffentlicht. Dabei gab Egis bekannt, dass die Dividendenpolitik weiter beibehalten werde. Der Vorstand wird wiederholt 120 Forint Dividende je Aktie vorschlagen. Emasz-Aktien gewannen um 1,40 Prozent auf 21 295 Forint, Titel von FHB verteuerten sich um 1,21 Prozent auf 1 335,00 Forint.

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