Pharmakonzern bricht Entwicklung eines Medikamentes ab
Merck bremst US-Standardwerte aus

Die wichtigsten US-Indizes konnten sich bis zur Schlussglocke im Plus behaupten. Doch enttäuschende Nachrichten des Pharmakonzerns Merck begrenzten den Auftrieb bei den Standardwerten.

HB NEW YORK. So schloss der Dow-Jones-Index in New York 0,09 Prozent höher bei 9628 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500-Index legte um 0,16 Prozent auf 1035 Zähler zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verbesserte sich um 0,64 Prozent auf 1893 Punkte.

„Es war eine schwierige Woche mit schrecklichen Nachrichten aus dem Ausland“, sagte Donna Van Vlack von Brandywine Asset Management. „Das könnte für manche sicher ein Argument sein, erst einmal abzuwarten.“ Am Donnerstag hatten die jüngsten Bombenanschläge in Istanbul den Markt in Unruhe versetzt und auf die Kurse gedrückt. Die Wall Street gab zum fünften Mal innerhalb von sechs Handelstagen nach und entfernte sich von den erst kürzlich erreichten Jahreshöchstständen.

Für einen Dämpfer insbesondere bei den Blue Chips sorgte am Freitag die Mitteilung des Pharmakonzerns Merck, die Entwicklung eines Diabetes-Mittels abzubrechen, weil dieses in Versuchen mit Mäusen Krebs verursacht habe. Damit muss das Unternehmen binnen weniger Tage auf bereits das zweite, viel versprechende Medikament verzichten. Vergangene Woche hatte Merck den Abbruch der Forschung für ein Anti-Depressivum bekannt gegeben. Die Titel verloren 6,49 Prozent auf 42,23 Dollar.

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