Post-Titel gefragt, Deutsche Bank unter Druck
Dax verfehlt 3 900-Punkte-Marke knapp

Dank überwiegend guter Unternehmensdaten haben die deutschen Aktien in dieser Woche ihre Vorwochenverluste wieder wettgemacht. Nach teils unerwartet guten Unternehmensberichten vom Vortag enttäuschte am Freitag aber die Deutsche Bank die Anleger.

HB FRANKFURT. Aus den USA wurden am Nachmittag uneinheitliche Konjunkturstatistiken veröffentlicht, die per saldo den Dax aber stützten. Der Deutsche Aktienindex (Dax) zog zuletzt um 0,15 Prozent auf 3 895 Punkte an und schloss damit 2,5 Prozent über dem Vorwochenschluss (3 797 Punkte). Für die nächste Woche sagten einige Analysten sogar einen Dax-Anstieg bis auf 4 000 Zähler voraus (siehe: Dax-Ausblick).

Mit Blick auf die US-Wirtschaftsdaten und den hohen Ölpreis herrschte am Markt aber trotz der Zuversicht für die nächste Woche auch Unsicherheit. So war die erste amtliche Schätzung zum US-Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal mit drei Prozent deutlich niedriger als von den Analysten mit 3,6 Prozent Jahresrate antizipiert ausgefallen. Die anschließend veröffentlichten Statistiken, der Index zum Verbrauchervertrauen der Universität Michigan und der Chicagoer Einkaufsmanagerindex, fielen aber etwas besser als prognostiziert aus und signalisierten so eine robuste Verfassung der US-Wirtschaft.

„Das US-BIP (...) war sicher schlechter als erwartet. Aber der Einkaufsmanagerindex, der in die Zukunft zeigt, kam etwas besser rein. Und das wird gespielt, auch wenn man sicher nicht von Euphorie reden kann“, sagte Ascan Iredi, Händler bei der Postbank. Derweil hatte der Anstieg der Ölpreise kaum Einfluss auf die aktuelle Kursgestaltung am Aktienmarkt. Die Terminkontrakte auf Öl erreichten neue Höchststände.

Hohe Ölpreise erhöhen die Kosten der Unternehmen für Produktion und Transport und drücken so auf den Gewinn.

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