Quartalszahlen im Mittelpunkt
Wochenvorschau: US-Indizes dürften weiter steigen

Händlern zufolge dürfte die Wall Street auch in dieser Woche Kursgewinne verbuchen. Der Auftakt ins neue Jahr war bereits unerwartet stark.

HB NEW YORK. Im Mittelpunkt stehen die Quartalszahlen wichtiger Unternehmen wie dem weltgrößten Aluminiumproduzenten Alcoa am Montag und dem US-Lebensmittelgroßhändler Supervalu am Dienstag. Das Augenmerk der Investoren dürfte sich aber auch auf die anstehenden Daten zur US-Konjunktur und Äußerungen von Vertretern der US-Notenbank (Fed) richten.

"Ich denke, wir werden eine starke Woche haben", sagte Analyst Peter Cardillo von SW Bach and Co. Es würden insgesamt recht gute Geschäftszahlen erwartet und das werde den Markt zusammen mit den Unternehmensausblicken antreiben. Weithin wird erwartet, dass die im S&P-500-Index gelisteten Konzerne ihre Gewinne im Vergleich zum Vorjahr um 13,9 Prozent gesteigert haben.

Schon in der vergangenen Woche hatte es an den New Yorker Börsen - angetrieben vor allem von den Technologiepapieren - eine Kursrally gegeben: Der Index der US-Technologiebörse Nasdaq kletterte am Freitag erstmals seit Mai 2001 wieder über die 2300-Punkte-Marke. Im Wochenverlauf hatte er um 4,55 Prozent zugelegt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte war über den selben Zeitraum um 2,25 Prozent gestiegen und der breiter gefasste S&P-500-Index um 2,97 Prozent. "Es gibt einen saisonbedingten Trend nach oben", erklärte Andre Bakhos von der Princeton Financial Group den Aufwärtstrend zum Jahresbeginn. Am Freitag hatten eher mäßige Daten zum US-Arbeitsmarkt die Hoffnung der Anleger genährt, dass die Fed die Zinsen nicht mehr sehr weit anheben werde.

Näheren Aufschluss über die weitere Zinspolitik erhoffen sich die Investoren nun von den für diese Woche angesetzten Reden verschiedener Fed-Vertreter. So werden sich unter anderem am Montag der Fed-Chef von Atlanta, Jack Guynn, sowie der Fed-Präsident von Kansas City, Tom Hoenig, zum US-Wirtschaftsausblick äußern.

Aufschluss über Inflationsrisiken gäben aber auch die Daten zu den Einzelhandelsumsätzen und den Erzeugerpreisen für Dezember, die am Freitag erwartet würden, betonte Markt-Stratege Barry Hyman von Ehrenkrantz, King, Nussbaum. Zu den weiteren wichtigen Konjunkturdaten der kommenden Woche zählen die Außenhandelsbilanz für November sowie die Ein- und Ausfuhrpreise für Dezember, die am Donnerstag veröffentlicht werden sollen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%