Reaktion auf Eingriff
Die Wall Street feiert die Geldflut der Notenbanken

Mit einem Kursfeuerwerk haben die Märkte auf die gemeinsamen Aktionen der Notenbanken reagiert. Diese wollen die Banken mit frischem Geld stützen. Damit haben sie den Politikern eine Atempause verschafft.
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New YorkDie wichtigsten Zentralbanken der Welt haben heute mit einer Welle von Aktionen die internationalen Aktienmärkten in Euphorie versetzt. Die Börsen in Europa reagierten mit einem kräftigen Kursanstieg. Auch der Dow Jones übersprang mit einem Plus von 4,2 Prozent die 12.000-Punkte-Marke und schloss bei 12.045 Punkten.

Im Kampf gegen die Schuldenkrise gingen die wichtigsten Notenbanken der Welt überraschend in die Offensive. Wie in den schlimmsten Tagen der Finanzkrise stellen sie den Banken in einer koordinierten Aktion mehr Geld zur Verfügung. Damit sollten die Spannungen an den Märkten abgebaut und die Realwirtschaft unterstützt werden, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung am Mittwoch. Fast gleichzeitig lockerte auch die chinesische Notenbank unerwartet ihre Geldpolitik und dämpfte so die Sorgen vor einer globalen Rezession.

An den von der Krise zuletzt stark gebeutelten Aktienmärkten lösten die Aktionen ein Kursfeuerwerk aus: In Frankfurt kletterte der Dax um fünf Prozent und schloss erstmals seit Mitte November wieder über der Marke von 6000 Punkten. Auch die New Yorker Wall Street legte deutlich zu. Händler werteten die Schritte als positiv. „Ich sehe die Weltwirtschaft nicht in eine Rezession abgleiten“, sagte Peter Cardillo von Rockwell Gobal Capital in New York. „Ich denke, dass die heutige Liquiditätsspritze der Zentralbanken die weltweite Konjunktur stützt.“

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 4,2 Prozent höher bei 12.045 Punkten. Im Tagesverlauf pendelte der Leitindex zwischen 11.559 und 12.045 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 stieg um 4,3 Prozent auf 1246 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 4,2 Prozent auf 2620 Punkte. In Frankfurt ging der Dax mit einem Plus von fünf Prozent bei der Marke von 6088 Punkten aus dem Handel.

Zu den größten Profiteuren der Aktion der Notenbanken gehörten die Finanz- und Rohstofftitel. Die Papiere der Bank of America gewannen 7,3 Prozent, die von Citigroup 8,9 Prozent und die von JPMorgan Chase 8,4 Prozent. Der S&P-Rohstoffindex legte 5,9 Prozent zu.

Die Aktie von der American-Airlines-Mutter AMR erholte sich nach dem gestrigen Kurssturz von über 80 Prozent etwas. Die Fluggesellschaft habe genug Mittel, um trotz des beantragten Gläubigerschutzes weiter im Geschäft zu bleiben, sagte Branchenexperte Ray Neidl von Maxim Group. Auch eine Übernahme durch den Rivalen U.S. Airways hält Neidl für möglich. Das AMR-Papier verteuerte sich um 23 Prozent.

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  • Bernanke moechte neben der Enteignung der USD-Halter durch negative US-Dollar Zinsen, auch noch den USD selbst zum Fall bringen. Somit druckt er bei jeder Gelegenheit neues Geld. Quantitative Easing (ein neues Wort fuer Geld drucken) in den USA selbst stoesst ja mittlerweile immer mehr auf Widerstand. Aber diese Aktion bietet die perfekte Moeglichkeit Geld durch die Hintertuer zu druecken.

    Dieser Mann ist mit seinen Handlungen einer der Haupttreiber aller Finanz-Probleme dieser Welt. Und er agiert so krankhaft dabei, dass ein Ende ohne die Entfernung dieser Person von diesem FED-Posten nicht abzusehen ist.

    Aber Obama liebt ihn aus gutem Grund. Der Schuldenkoenig baucht den Gelddrucker und Geldvernichter, weil er sonst kein Konzept hat. Ein perfektes Team fuer den weltweiten Finanzkollaps. Ohne die Zusammenarbeit von Obama, Geithner und Bernanke im Team, waere dies alles nicht moeglich.

    Wer gut Englisch kann, soll sich mal dies hier durchlesen:

    http://www.bloomberg.com/news/2011-11-28/secret-fed-loans-undisclosed-to-congress-gave-banks-13-billion-in-income.html

  • Man fragt sich: was steckt eigentlich hinter alledem?

    Es kann doch nicht sein, daß die Quasipleite des kleinen Griechenlands und fast Pleite Italiens (eines reichen mafiosen Landes mit riesigen Goldreserven) die ganze Welt in Aufruhr versetzt.

    Im Grunde hat sich doch das Ganze hochgeschaukelt durch Spekulation und Downgradings gegen diese Länder und darüber hinaus.Und da fließen nun Unsummen, um das abzuwenden.

    Die Finanzindustrie hat sich verselbständigt, zwingt Staaten in die Knie, saugt sie aus und läßt sich auch noch dafür bezahlen und es wird ihnen genehmigt.

    Eine irre Welt die von Wirrköpfen dirigiert wird, bis ganz und gar nichts mehr geht.

    Der Finanzmarkt ist der einzige Profiteur dieses bösen Spiels, der Schaden für die Menschen ist unabsehbar.

  • Die Wirtschaftswissenschafts-Lehrbuchmeinungen stimmen hinten und vorne nicht.
    "Geld drucken" durch die Notenbank = Inflation?
    In Japan wird seit vielen Jahren "Geld gedruckt", um die Wirtschaft anzukrubeln. Ergebnis: Deflation ("Inflation" 2011 = minus 0,2, wie in vielen Jahren vorher auch)

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