Rekordjagd
Japans Aktien springen in die Höhe

So blendend hat der Nikkei-Index in Tokio seit fast zwei Jahren nicht mehr ausgesehen. Am ersten Handelstag des neuen Jahres waren in Japan vor allem Exportwerte gefragt.
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TokioDie Börsen in Tokio haben deutlich zugelegt. Am ersten Handelstag des neuen Jahres holten die Anleger in Japan nach, was andere Märkte bereits gefeiert hatten. Sie freuten sich nun auch über die Lösung des Haushaltsstreits in den USA. Besonders Exportwerte profitierten davon.

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss 2,8 Prozent höher bei 10.688 Punkten. Das ist nicht nur der höchste Schlussstand seit dem 4. März 2011, also seit 22 Monaten. So stark wie heute waren die Kurse in Tokio zuletzt am 22. März 2011 gestiegen. Der breiter gefasste Topix-Index stieg um 2,9 Prozent auf 884 Punkte.

Man sei erleichtert, dass die USA nicht von der "Fiskalklippe" gestürzt sei, sagte Hiroichi Nishi von SMBC Nikko Securities. Unter den Einzelwerten gehörten Toyota Motor mit einem Plus von 4,7 Prozent und Canon mit knapp drei Prozent zu den Gewinnern. Honda Motor Co. kletterten 4,1 Prozent.

Gesellschaften, die viel Geschäft mit China machen, profitierten ebenfalls. Fanuc stiegen 4,9 Prozent, Komatsu Ltd. legten 5,1 Prozent zu. Japanische Aktien haben im vergangenen Jahr 23 Prozent zugelegt. Dies ist das beste Jahr seit 2005. Vor allem die Hoffnung auf eine lockere Geldpolitik in Japan hat dazu beigetragen. Analysten erwarten weitere Kursgewinne in nächster Zeit.

Der Euro hat zum Wochenausklang in Fernost zum Dollar schwächer tendiert. Analysten verwiesen am Freitag auf wachsende Sorgen in der Führung der US-Notenbank Fed über Risiken ihrer massiven Konjunkturhilfen. Das hatte zuvor auch die Wall Street belastet. Ein Euro wurde mit 1,3038 Dollar bewertet nach 1,3048 Dollar im späten New Yorker Handel. Der Dollar wurde mit 87,62 Yen gehandelt nach 87,23 Yen in den USA. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,2088 und zum Dollar mit 0,9271.

Die US-Regierung hat die geplante Nordkorea-Reise des Google-Chefs Eric Schmidt kritisiert. "Ehrlich gesagt glauben wir nicht, dass der Zeitpunkt dafür sonderlich hilfreich ist", sagte eine Sprecherin des Außenministeriums am Donnerstag. Schmidt und sein Begleiter, der ehemalige Diplomat Bill Richardson, "wissen sehr wohl um unsere Sichtweise".

Die beiden Männer würden als Privatpersonen in das abgeschottete kommunistische Land reisen. Am Donnerstag hatte eine mit der Sache vertraute Person einen Bericht der Nachrichtenagentur AP bestätigt, wonach Schmidt einen Besuch in Nordkorea plant. Die Hintergründe sind unklar. Google hat eine direkte Stellungnahme zu den Berichten abgelehnt.

 
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Wer braucht Produkte aus Deutschland?
    Oder gibt es da einen Unterschied?

  • Wer braucht Produkte aus Japan Gibt es irgendws was wir nicht in Europa herstellen Nein? Also. Schoten dicht Richtung Asien.

  • ...aber weit aus mehr als 1960 - Wenn er denn noch lebt

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