Robuste Konjunkturdaten
Dow nähert sich 11.000-Punkte-Marke

Angesichts guter Konjunkturdaten sind die New Yorker Börsen mit deutlichen Gewinnen ins Wochenende gegangen. Der weiterhin hohe Ölpreis geriet in den Hintergrund.

HB BERLIN. Die US-Börsen haben am Freitag Gewinne verzeichnet. Der Dow Jones überwand erstmals seit vier Jahren die Marke von 10.900 Punkten. Der Index schloss bei einem Stand von 10.940,60 Zählern ein Prozent im Plus. An der Nasdaq stieg der Composite Index 0,6 Prozent auf 2070,61 Punkte. Der S&P-500 gewann 0,9 Prozent auf 1222,12 Zähler.

Grund für die Kursgewinne waren Konjunkturdaten. Im Februar wurden in den USA mehr Stellen geschaffen als erwartet. Die Zahl der Beschäftigten stieg um 262.000 und damit so stark wie seit Oktober 2004 nicht mehr. Außerdem hatten die Industrie-Unternehmen zu Jahresbeginn überraschend ein Auftragsplus verzeichent. Vor diesem Hintergrund fiel das leicht nach unten korrigierte Verbrauchervertrauen der Universität Michigan kaum ins Gewicht.

Im Dow führten Du Pont die Gewinnerliste mit einem Plus von 2,7 Prozent auf 54,55 Dollar an. Caterpillar verteuerten sich um 2,3 Prozent auf 99,96 Dollar. Auch Honeywell und Boeing legten überdurchschnittlich zu. General Motors (GM) drehten im Verlauf ins Minus und schlossen 0,9 Prozent schwächer bei 34,84 Dollar. Hewlett Packard gaben 1,2 Prozent auf 20,56 Dollar ab und waren damit neben GM der einzige Wert im Dow, der Verluste verzeichnete.

An der Nasdaq standen Apple im Fokus. Die Aktien verteuerten sich nach einer Hochstufung von Prudential um 2,4 Prozent auf 42,81 Dollar. Chevron Texaco gaben wegen eines negativen Analystenkommentars ab. Die Aktien des umworbenen Telekom-Unternehmens MCI stiegen ein halbes Prozent auf 23,66 Dollar, nachdem der Großaktionär Helu die beiden gegenwärtigen Offerten als zu niedrig bezeichnet hatte. Verizon stiegen um 0,1 auf 36,42 Dollar und Qwest verloren 1,8 Prozent auf 3,89 Dollar. Dell gewannen 2,2 Prozent an Wert und gingen bei einem Kurs von 40,87 Dollar aus dem Handel. Zuvor hatte der Computerkonzern angekündigt, das Aktienrückkaufprogramm um zehn Milliarden Dollar aufzustocken.

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