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Schlussbericht Börse Frankfurt
Dax legt Punktlandung hin

Verhaltener Auftakt am deutschen Aktienmarkt. Nach einem richtungslosen Handel schließt der Dax nahezu unverändert. Im Vorfeld der US-Berichtsaison bleiben die deutschen Anleger somit weiter in Deckung.
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Nach dem jüngsten Kursrutsch ist zu Wochenbeginn wieder etwas Ruhe am deutschen Aktienmarkt eingekehrt. Der Dax beendete einen relativ unspektakulären Handelstag 0,05 Prozent auf 7662 Punkte im Plus.

Die Anleger werden in den kommenden Tagen ihren Blick in die USA richten. Die anstehende US-Berichtsaison könnte in den kommenden Tagen für neuen Schwung an den deutschen Aktienmärkten sorgen. Händler rechnen mit eher durchwachsenen Bilanzen vieler Unternehmen. "Schwache Erwartungen waren jedoch häufig kein schlechtes Omen", sagte LBBW-Analyst Wolfgang Albrecht. Das Muster der jüngeren Vergangenheit spreche klar dafür, dass die führenden US-Unternehmen mit den Zahlen zum 1. Quartal 2013 erneut die Prognosen übertreffen dürften.

Der Euro zeigte sich von den neu aufgeflammtem Diskussionen um die Sparanstrengungen Portugals am heutigen Handelstag unbeeindruckt und lag am Abend klar über der 1,30-Dollar-Marke. Das portugiesische Verfassungsgericht hatte am Freitag mehrere Sparmaßnahmen blockiert, durch die die Regierung ihre Ausgaben um mindestens 900 Millionen Euro reduzieren wollte.

Das krisengeschüttelte Land musste vor zwei Jahren mit 78 Milliarden Euro vor der Pleite bewahrt werden. Im Rahmen des Hilfspakets wurde auch ein umfassender Reformkurs vereinbart. Um die Auflagen der EU für die Hilfskredite nun trotz der Intervention des Verfassungsgerichts erfüllen zu können, kündigte die portugiesische Regierung harte Einschnitte an. Der portugiesische Aktienleitindex hinkte dem europäischen Markttrend hinterher und verlor ein Prozent.

Am deutschen Aktienmarkt setzen sich Bayer mit einem Plus von 2,55 Prozent an die Dax-Spitze. Der Pharmakonzern kann auf eine schnellere Zulassung seines neuen Mittels gegen Lungenhochdruck in den USA hoffen. Die Arznei Riociguat gehört zu fünf Schlüsselpräparaten, denen Bayer zusammen Spitzenumsätze von mehr als 5,5 Milliarden Euro im Jahr zutraut.

Auf der Verkaufsliste standen dagegen Continental, die 1,54 Prozent verloren. Händlern zufolge machten sich seit dem enttäuschenden US-Arbeitsmarkt vom Freitag wieder verstärkt Konjunkturängste breit.

Im MDax legten die Stada-Aktien um 2,88 Prozent auf 30,33 Euro zu, nachdem die Analysten der Berenberg Bank das Kursziel für die Papiere auf 37 von 35 Euro erhöht hatten. Auf den höchsten Stand seit November 2007 kletterten im SDax die Anteilsscheine von Patrizia Immobilien, nachdem das Unternehmen die größte Übernahme am Wohnungsmarkt in Deutschland unter Dach und Fach brachte. Patrizia kauft für 2,45 Milliarden Euro mit Co-Investoren die BayernLB -Wohnungstochter GBW. Die Patrizia-Aktie gewann 6,74 Prozent auf 7,62 Euro.

Kommentare zu "Dax legt Punktlandung hin"

Alle Kommentare
  • der Halver ist so daueroptimistisch.deswegen muss er immer noch "arbeiten".er könnte ja den DAX auf Kredir kaufen,in einem Jahr ist er sicher doppelt so reich.

  • Es sind doch eigentlich immer die selben "Nasen", die sich zu Wort melden. Man sollte sich mal den Spass machen, die Expertenprognosen der letzten 4-6 Wochen auf ihr tatsächliches Eintreten zu überprüfen. Die Quote liegt weit unter 50% und somit schlechter als der Marktdurchschnitt.

    Halver, Müller, Llambi und Co. wissen genauso viel über die Zukunft wie wir alle. Da an der Börse keine tatsächlichen Fakten gehandelt werden, wurde bereits in einer Vielzahl von Studien (siehe auch Kahneman oder Gigerenzer) nachgewiesen, dass das vermeintliche "Mehr" an Informationen eher negativ mit dem Anlageerfolg korreliert.

    Ach, was könnte man alles sinnvolles mit dem ganzen Geld tun (Kita-Plätze mit besserer Ernährung, Bildung etc), was man sich über das Wegrationalisieren dieser "Experten" sparen könnte. Aber solange es eine Nachfrage nach solchen Gestalten gibt, solange wirds auch ein gefühlt wachsendes Angebot an selbigen geben.

  • Genau das ist ja das Problem mit den " Meinungshändlern ". Per Saldo verlieren sie immer an der Börse.

    Mir ist das scheißegal. Ich halte meine 5 FDAXe eh nur immer einige Sekunden/Minuten, und Handel logischerweise in beide Richtungen.

  • "Ich halte meine 5 FDAXe eh nur immer einige Sekunden/Minuten, und Handel logischerweise in beide Richtungen." Das sehen wir...Irgendwas ganz essentielles falsch gemacht, auch über die letzten Jahre zwischen 2003 und 2007 oder ab 2009, der Herr Monsieur? Immer noch sitzen Sie da und hektiken rein-raus und die Taschen werden einfach nie voller. Ach ja: Le-h-(e)rverkäufe / Leerverstand könnte man das nennen...

  • Mach dir um mich keine Sorgen. Ich bin seit Jahren schwer in Gold, hab meine selbstgenutzte Immo und genug ertradeten Hubraum in der Garage und kann hervorragend von meinen Handelsgeschäften leben, und ausreichend Kapital für den Lebensabschnitt nach dem Trading (ab Mitte/Ende 40) zurücklegen.

  • Genau. Bei den Wahrsagern fühle ich mich allerdings aufgehoben. Dass sie ständig Unrat in den Medien absondern müssen, um über die Runden zu kommen, relativiert meine eigene Unfähigkeit ungemein :)

  • Habe ich das richtig verstanden?

    Immer dann wenn die Notenbanken mit dem Neudruck von ungedecktem Falschgeld die "Märkte" überschwemmen, starten die Aktienmärkte ihr Strohfeuer-Wachstum, das dann wieder auf den Boden der nationalökonischen Tatsachen heruntergeholt wird?

    Tja, wenn das so einfach ist, dann ersetzt doch in den Falschgeld-Druckereien die langsamen Bogendruckmaschinen gegen leistungsfähigere Rotations-Druckmaschinen.

  • Ihr mit Eurer abgelutschten GOLD-Hirnwäsche. Die ist so gefährlich alltäglich geworden, BILD und BAMs titulieren schon damit, dass man es wie alles, was allgemein wurde, meiden sollte. Und was mit Immobilien passieren kann, haben wir in Spanien gesehen. Aber die Hirnwäsche der Masse passt. Sie läuft.
    In Zypern sollten den Leuten unter 100.000 EUR erstmals Cash genommen werden durch die EU-Diktatoren. Einlagensicherung galt plötzlich nur noch für den Insolvenzfall - Stammtischpolitik! Wenn man letztlich EU-weit den kleinen Leuten das Geld für das politische Überleben kurz und schmerzlos für die Sanierung der EU-Schulden nimmt, kann Ihnen auch keiner mehr für Ihre noch so großen Goldvorräte zwischenzeitlich wertloses, nur auf Treu-und-Glauben funktionierendes EURO-Geld für überhöhte Kurse geben! Außer, Sie sind in Klatten-Kreisen und dann außerhalb der EU. Aber da sitzen sie nicht, sonst hätten Sie nicht soviel Zeit für HB-Blogs.

    Wenn die Wenigen mit von Ihnen besagten TRAUMreserven an Gold dann auf viele Mio. Gegensubjekte stoßen, die so was nicht angehäuft haben, bleiben nur noch die WENIGEN wie z.B. Klatten, Krupp, ALDI etc übrig, die genug haben, die nichts von anderen brauchen. Der Rest kann dafür nichts ausgeben da enteignet über Jahre hinweg. Der „Rest“ ist quasi dem rumänischen Zigeuner gleich.
    Selbst bin ich im Erbe belgischer Rothschilds und kann das ganze Szenario ohne Garage begutachten, die ich letztlich im Endstadium von Wachleuten umwachen lassen müsste. Alles nur Stress. Wenn Goldverkauf digital verboten wird, können Sie nur mit verarmten Nachbarn handeln - viel Spass!

    Es fehlt ja nur bei dieser ganzen Gehirnwäsche, dass die EZB/die EU-Diktatur den Handel mit Gold verbietet. Aber, bleiben Sie nur in der Hirnwäsche. Dann haben Sie wenigstens den BAMs-Scheinweg aus der Eurokrise.
    Der spätpubertäre Disselbloehm (Dusselbloehm….) zeigte ja, was an Hemmungslosigkeit a la Diktatur vom Brüsseler Konferenztisch heute per Knopfdruck möglich ist.

  • Wo sind denn die zt. hochnäsigen Bullen dieses Forums??, ja jetzt geht es ans Eingemachte falls man sich nicht absichert. Dax von <7000 Ende des Monats ist gut möglich und selbst dann ist er noch sehr überbewertet wenn man die künftigen Ertragsprognosen in der EU-Zone heranzieht.

  • Warum gehen so viele Leute davon aus, dass Gold während eines Zusammenbruchs des Systems benutzt werden würde?
    Es wird für danach angeschafft. Wenn wieder eine Ordnung besteht, besteht auch wieder ein Währungssystem und dafür ist dann das Gold da.

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