Schlussbericht Börse Frankfurt
Dax sammelt neue Kraft für die 8.000 Punkte

Auch der zweite Angriff auf die 8.000 Punkte ist gescheitert. Nach einer Berg-und Talfahrt befindet sich der Dax aber weiter in Schlagdistanz. Für Furore an den Märkten sorgte heute der Sportartikelhersteller Adidas.
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FrankfurtEin wohl vorläufig stabil bleibendes Zinsniveau in der Euro-Zone hat am Donnerstag den Euro angeschoben. Die Gemeinschaftswährung legte fast einen US-Cent auf 1,3109 Dollar zu. Am Aktienmarkt, wo vor allem die Geldflut der Notenbanken die Anleger zuletzt angelockt hatte, überwog die Enttäuschung. Der Dax rettete am Ende dennoch ein Plus von 0,26 Prozent auf 7939 Punkte ins Ziel.

Zuvor hatte der EZB-Rat den Leitzins mit 0,75 Prozent auf unverändert niedrigem Niveau belassen. Im Markt war zuletzt spekuliert worden, die EZB könnte die Zinsen schon bald weiter herunterschrauben. "Unseres Erachtens liefert der EZB-Chef keine Hinweise auf eine Zinssenkung", erklärte Helaba-Analyst Ralf Umlauf. "Draghi hat den Euro diesmal nicht als Risiko für den Wachstumsausblick angeführt, das hilft der Gemeinschaftswährung", erklärte HSBC-Trinkaus-Analyst Rainer Sartoris. Allerdings sieht er ein Ende der Zinssenkungsphantasien noch nicht gekommen. Schließlich sei die Möglichkeit einer Zinssenkung auch diskutiert worden, führte Sartoris aus.

Am Rentenmarkt kamen vor allem deutsche Bundesanleihen unter Druck. Der Bund-Future verlor bis zu 47 Ticks auf 142,78 Punkte. Gesucht waren dagegen die Staatsanleihen Spaniens und Italiens, was deren Renditen deutlich drückte. "Draghi klingt insgesamt zuversichtlicher", sagte ein Händler. Das drücke die Spekulationen auf baldige Zinssenkungen spürbar.

In den USA keimt derweil neue Hoffnung auf eine Erholung des darbenden Arbeitsmarkts. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe fielen in der vergangenen Woche überraschend. Sie sanken um 7000 auf 340.000, wie das Arbeitsministerium in Washington am Donnerstag mitteilte. Experten hatten dagegen einen Anstieg auf 355.000 befürchtet. I

Die Aussicht auf höheren Dividenden lockte die Anleger trotz der Enttäuschung über die EZB-Politik in einige deutsche Aktien: Merck, Adidas und Continental belegten die ersten drei Plätze unter den größten Dax-Gewinnern, nachdem die Unternehmen höhere Ausschüttungen angekündigt hatten. "Viele Aktien warten seit geraumer Zeit mit attraktiven Dividendenrenditen auf - vor allem im Vergleich zu den Renditen von Staats- und Unternehmensanleihen," sagte ein Börsianer. Adidas, Merck und Continental legten zwischen 6,57 und 2,9 Prozent zu.

Neben der Dividendenanhebung auf 1,70 Euro von 1,50 Euro stieß bei Merck auch die Bilanz insgesamt auf Zustimmung. Die Ergebnisse seien hervorragend, lobte DZ-Bank-Analyst Peter Spengler. Der Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzern baute seinen operativen Gewinn 2012 aus und kündigte weitere Zuwächse in diesem und im nächsten Jahr an.

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  • Alles wie gehabt,die Prognosen wurden überboten,aber nur weil vorher viel zu tiefgestapelt wurde.
    Beispiel wöchentliche Erstanträge und weitergeführte Anträge aufArbeitslosenhilfe,nur ein Bsp,bei ISM Index,Auftragseingängen langlebiger Güter etc. das Gleiche,
    Müsst Ihr mal beobachten,werden fast immer über den Vorwochenergebnissen und gegen den Trend angesetzt,was unlogisch ist da Frühjahrsbelebung,Konjunkturaufschwung usw. und können dann leicht überboten werden.
    siehe hier:http://waehrungen.finanztreff.de/unter Wirtschaftskalender

  • Alles klar. Jetzt ist der Sinn angekommen :-)

  • Was ist auf einmal los?

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