Schlussbericht Börse Frankfurt
Dax verpasst den Sprung über die 8200 Punkte

Die Aufregung der Investoren um Syrien hat sich am Donnerstag etwas gelegt. Der Dax schaffte am Ende ein kleines Plus. Die Nervosität an den Börsen bleibt dennoch sehr hoch – wie die Devisenmärkte zeigen.
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FrankfurtDie Aufregung der Investoren an den internationalen Finanzmärkten hat sich am Donnerstag etwas gelegt. Die Preise für Öl und Gold gaben nach den starken Anstiegen des Vortages wieder nach und die Börsen beendeten zumindest vorerst ihre Talfahrt. Marktstrategen begründeten die spürbare Entspannung damit, dass ein Militärschlag des Westens gegen Syrien nun offenbar doch nicht unmittelbar bevorsteht.

Zumindest sollen nun wohl erst die Ergebnisse der UN-Sonderermittler zu dem mutmaßlichen Giftgas-Angriff bei Damaskus abgewartet werden. Erst danach wollen die Briten über ihr Vorgehen abstimmen, und auch US-Präsident Barack Obama betonte, er habe noch keine Entscheidung getroffen. Die Nervosität der Anleger blieb dennoch sehr hoch. "Die Grundstimmung ist weiterhin von Vorsicht geprägt", sagte Guillaume Dumans, Co-Chef des Research-Hauses 2Bremans. 

Der Dax ging am Ende mit einem moderaten Plus von 0,45 Prozent auf 8194 Punkten aus dem Handel. Am Nachmittag sah es noch so aus, als würde der Index seine Talfahrt weiter fortsetzen. Der Grund für die zwischenzeitlichen Verkäufe waren positive Daten aus der US-Wirtschaft. Neben einem Rückgang der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, stieg das amerikanische BIP im zweiten Quartal überraschend stark um 2,5 Prozent. An den Börsen kommen solche Nachrichten momentan nicht gut an. Denn sie erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass die US-Notenbank (Fed) schon bald damit beginnt, ihre umfangreichen Konjunkturhilfen zurückzudrehen.

Am Rohstoff-Markt verbilligte sich ein Fass der richtungweisenden Nordsee-Sorte Brent um 0,2 Prozent auf 116,87 Dollar. Der Preis war am Vortag noch auf ein Sechs-Monats-Hoch von 117,34 Dollar gestiegen. Amerikanisches WTI-Öl kostete noch etwas mehr als 109 Dollar. Zwischenzeitlich war der Preis am Mittwoch bis auf 112,24 Dollar und damit den höchsten Stand seit mehr als zwei Jahren angezogen. "Anleger überdenken die möglichen Implikationen für die Versorgungslage angesichts des Konflikts in Syrien", sagte Commerzbank-Analyst Eugen Weinberg. "Wir gehen davon aus, dass ein militärisches Vorgehen nicht den gesamten Nahen Osten destabilisieren würde - das heißt, die aktuellen Risikoprämien sind zu hoch."

Auch aus dem als sicher geltenden Hafen Gold liefen Anleger wieder aus, in den sie zuvor aus Furcht vor den Folgen einer Militärschlags gegen Syrien geflüchtet waren. Das Edelmetall verbilligte sich auf 1408 Dollar je Feinunze und lag damit rund 25 Dollar unter dem Drei-Monats-Hoch vom Vortag. 

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Devisenanleger setzten weiter auf Dollar

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  • Black Friday...würde auf fettes Downgap tippen.

  • Ich werde wohl ON mit einer kleinen Position Short gehen.
    Mein Bauchgefühl meint: morgen 8000.
    Werde aber einen weiten KO nehmen sicherheitshalber. Ich hab zwar bereits eine gute Short Posi aber nebenbei noch was mitnehmen ist auch ganz nett.

    Grund : Amibörse Montag zu. Und ob bei der aktuellen Situation jemand gerne mit prallem Depot in's WE gehen will...ich glaub eher nicht.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

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