Schlussbericht Börse Frankfurt
War's das mit den 8.000 Punkten ?

Einzelwerte im Blickpunkt

Am deutschen Aktienmarkt gaben die Aktien der Commerzbank um 5,9 Prozent auf 1,51 Euro nach. Sonderabschreibungen belasteten das Geldhaus mit fast einer Milliarde Euro, weshalb 2012 unter dem Strich nur ein Gewinn von sechs Millionen Euro übrig blieb. Ein Jahr zuvor waren es noch 638 Millionen gewesen. Im vierten Quartal allein verbuchte die Bank 720 Millionen Euro Verlust. Händlern zufolge hofften einige Anleger, dass die Commerzbank ähnlich wie die Deutsche Bank ihre Bilanz nun um die meisten Problemfelder bereinigt habe. Angesichts der schlechten Gesamtstimmung am Markt helfe das der Commerzbank-Aktie aber nicht. Die Titel der Deutschen Bank verloren 3,36 Prozent.

Auf der Verliererseite standen auch die Titel der Deutschen Post, die nach einer Herunterstufung durch die HSBC 2,8 Prozent nachgaben. Im MDax waren Aurubis mit einem Abschlag von 3,8 Prozent die größten Verlierer. Die Kupferhütte konnte ihren Gewinn im ersten Geschäftsquartal wegen Sondereffekten zwar steigern, nach Rechungsauslegung IFRS sank der Ertrag vor Steuern aber auf 13 Millionen von 213 Millionen Euro.

International mussten Vodafone Kursabschläge hinnehmen. Gewinnmitnahmen machten den Aktien des britischen Mobilfunkriesens nach einer Herabstufung der Citigroup zu schaffen. Die Analysten hatten die Titel auf "Neutral" von "Buy" gesetzt, sie gaben bis zu 1,8 Prozent nach.

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Kommentare zu "War's das mit den 8.000 Punkten ?"

Alle Kommentare
  • Unterschied zwischen apple und dax?
    Eben ard gesehen?
    gibt keinen Unterschied: Beides basiert auf Abzocke und Ausbeutung kleiner Leute

  • @ ArmAb

    Und im Original heißt es:
    "Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen."

  • Die Deutsche Wirtschaftsnachrichten sammelt ausschließlich Hiobsbotschaften. Da findet sich dann irgendwann immer irgendwas, womit man Recht behalten hat.
    Davon abgesehen, war die EU schon bei ihrer Geburt 1990 tödlich bedroht, nämlich von mir, eine Mißgeburt, aufgepumpt mit warmer Luft.
    Wer genau sich von der EU abwendet hat, sagt Schulz geflissentlich nicht, damit er den Untergang irgend jemandem in die Schuhe schieben kann.

    Die EU war eine reine Kapitalidee, ohne DAX gäb's keine europäische Integration. Und diese Kapital-Bombe ist 2007 geplatzt. Die Geldruckerei hat lediglich die Druckwelle optimiert, die sich nun ausbreitet.

    Ist wie beim Gewitter. Nach dem Blitzschlag dauert es eine Weile, je länger, desto krachender der Donner und verheerender das Unwetter. Noch ist Ruhe, Friedhofruhe, verdächtig.






  • Ich wiederhole meine Frage gerne noch mal:

    "Was ist der Unterschied zwischen Apple und DAX?"

    Antwort: Der DAX ist nur 6 Monate später dran.


    Naja, bis dato hat Apple ja erst 37% vom ATH verloren.

    Und Besserwisser Nimosus liegt bei über minus 20%, oder?

  • was die Sparer anbetrifft, stimme ich Ihnen zu - nicht jedoch was den Ausgleich der Inflation durch steigende Aktien anbelangt. Die Kurse leiden generell unter den früher oder später steigenden Zinsen - das läßt sich langfristig auch nicht manipulieren, es sei durch die Einführung des Kommunismus oder so etwas. Das beste Beispiel gegen einen Inflationsschutz durch Aktien sind die 70er Jahre mit ihren überwiegend hohen Inflationsraten. Der Dow (Dax gab's ja noch nicht) blieb über die ganzen 70er NOMINAL unter Schwankungen fast unverändert. Ich fürchte in punkto Relation Inflation / Aktien sind Sie dem gern verbreiten Märchen der Bankberater und "Marktexperten" aufgesessen. Ich wünschte es wäre anders !

  • wenn mir ein Dax-Konzern die Investition wert ist,
    warum soll ich verkaufen, wenn die Aktie mal um 10% fällt ?
    Das überlasse ich gern den Zittrigen, sich die Aktien gegenseitig zu verkaufen und so
    die Plattformbetreiber zu mästen bis sie fett sind.

  • Was für eine Zockerei: Monate lang wurden die Börsen mit gedrucktem Geld hochgetrieben bzw. es wurde dafür gesorgt, dass sie nicht fallen, wie auch immer so etwas gemacht wird - keine Ahnung.
    Die Daten und Fakten konnten noch so schlecht sein, es wurde immer hoch und höher gezogen.
    Jetzt, wo es unbedeutende Neuigkeiten aus Spanien und Italien gibt, sollen die verantwortlich sein für einen Rutsch um 230 Punkte?
    Ich meine: Völliger Quatsch, reine Zockerei der Großen: Zuerst hat man bis zum Erbrechen die 8000 im Dax herbeizureden versucht, um Kleinanleger in die Märkte zu locken. was kamen da für tolle Argumente, weshalb die Welt plötzlich so prima sein sollte. Ich vermute, sie sind reingegangen, die Kleinen mit ihrem Spargeld.
    Klar, jetzt wird der Dax runtergetrieben, bis man sie ausgenommen hat, wie die Weihnachtsgänse. Dann freilich erpresst man sich Regierungs- und EZB-geld und treibt die Märkte wieder hoch und dasselbe beginnt von Neuem.
    Im Moment ist jedenfalls der Krisenmodus wieder rausgeholt worden.... solange

  • Net uffreche, liebe Shorties, die Ihr zu früh rein/wieder raus seit. Das Geld ist nicht weg. Es hat nur ein anderer:-)

  • Wie gesagt...abwarten. Das ist nur eine Verschaufpause auf dem Weg zur 8.000. Es gibt noch genug Liquidität und die wird auch ab morgen wieder in den Markt kommen.

    Was will ein Pensionsfonds oder institutioneller Anleger denn aktuell anderes kaufen? Anleihen bringen nichts, Unternehmensanleihen darf er nur bedingt kaufen, Hochzins und EM Anleihen schon nur noch eingeschränkt, Immos eingeschränkt. Also, um die Mindestverzinsung für die lieben Sparer zu erwirtschaften braucht es Aktien. Wie auch immer und wenns über ETFs abgedeckt wird.

    Dax 8.000 & Dow 15.000 in den nächsten Wochen...

  • wer bei bei Dax 6000 ein Scheibchen vom Dax gekauft hat,
    der wartet jetzt ruhig auf das Dividenden-Sahnehäubchen
    und braucht nicht zu zittern -
    denn hin und her macht Taschen leer.

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