Schlussbericht
Börse Tokio schließt nach Tendenzwende leicht im Plus

Die Börse in Tokio hat am Dienstag nach stärkeren Einbußen doch noch gut behauptet geschlossen. Der Nikkei-225 gewann 0,1 Prozent bzw. 12 auf 16 205 Punkte, nachdem er zwischenzeitlich ein Prozent verloren hatte.

HB TOKIO. Der Topix legte um 0,2% bzw. knapp 4 Punkte auf 1 660 zu. Der Umsatz betrug nach ersten Angaben 2,194 (2,217) Milliarden Aktien. Nach schwächer als erwartet ausgefallenen Industrieproduktionsdaten Japans für Januar und unter den Prognosen liegenden Einzelhandelsumsätzen hätten lange Zeit Gewinnmitnahmen überwogen, berichteten Händler.

Auf der anderen Seite hätten insbesondere ausländische Akteure mit Käufen dagegengehalten. Mit diesen neuesten Daten habe es der Nikkei nicht geschafft, den Monat über 16 480 Punkten und damit höher abzuschließen, als er ihn begonnen habe, was zuletzt neun Mal in Folge der Fall gewesen sei, so ein Experte.

Während die Industrieproduktionsdaten schwächer erwartet worden seien als mit plus 0,5% im Monatsvergleich prognostiziert, habe das Minus im Einzelhandel von 2,5% im Jahresvergleich den Markt mehr verstimmt, konstatierte Aktienmarktexperte Tsuyoshi Segawa von Shinko Securities.

Unter den großen Einzelhandelsaktien verloren Mitsukoshi verloren 2,6% und Isetan 3,4%. Tagessieger unter den Subindizes waren die Versicherer. Mitsui Sumitomo Insurance gewannen 5,2% vor dem Hintergrund eines Berichts, das Unternehmen werde im Ausland aus Konkurrenzgründen eine Holding- Struktur annehmen. Millea Holdings gewannen 1,7%.

Bankenaktien schlossen überwiegend mit Kursaufschlägen gestützt von der Spekulation auf steigende Zinsen, nachdem die japanische Notenbank ihre expansive Geldpolitik beendet habe, so ein Analyst von Tokyo Research Center.

Einige Händler gaben aber zu bedenken, es sei unklar wie stark die Großbanken von einer restriktiveren Zinspolitik profitieren werden, da der Wettbewerb regionaler Banken stärker werde. Mitsubishi UFJ Financial Group stiegen um 2,9%.

Von guten Vorgaben der US-Wettbewerber profitierten Technologieaktien. Toshiba legten um 0,5% zu. Kyocera profitierten nicht von einer Erhöhung des Kursziels durch UBS auf 11.500 von 10.500 Yen. Die Aktie gab um 0,2% nach.

Softbank wurden dagegen verkauft. Insbesondere Privatanleger hätten das Papier angesichts der Schwäche auf dem Markt neu gegründeter Unternehmen gegeben, hieß es. Auch technische Faktoren hätten die Aktie belastete. Softbank gaben um 2,2% nach. Tokyo Electron büßten 3,2% ein, nachdem die Aktien des Konkurrenten Applied Materials in den USA belastet von einer negativen Analystenstudie über 2% verloren hatten.

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