Schlussbericht Frankfurt
Dax kann Höhenflug nicht halten

Spekulative Käufe haben den Dax zum Wochenschluss kurzzeitig auf den höchsten Stand seit Juli 2001 steigen lassen. Im Verlauf drückten dann Verluste der Aktie des Index-Schwergewichts DaimlerChrysler sowie zunehmende Befürchtungen, die Leitzinsen in der Eurozone könnten weiter steigen, den Dax wieder.

HB FRANKFURT. Das wichtigste deutsche Börsenbarometer schloss bei 5882,38 Zählern – ein Minus von 0,26 Prozent. Händler führten den Ausflug Richtung 6000 Punkten auf den Großen Verfalltag an den Terminbörsen zurück. Am großen Verfallstermin, von den Börsianern „Hexensabbat“ getauft, laufen Index-Futures sowie Optionen auf Indizes und Aktien aus.

Viele Börsianer zeigten sich optimistisch, dass es an den Aktienmärkten weiter bergauf gehen und der Dax die Marke von 6000 Punkten bald knacken wird. Allerdings trübten zuletzt auch Befürchtungen, der Schlüsselzins in der Eurozone könnte stärker steigen als bisher angenommen, die Stimmung. Mehrere große Banken hatten ihre Prognosen erhöht. Hohe Leitzinsen belasten tendenziell den Aktienmarkt, weil durch sie die Refinanzierung on Unternehmen teurer wird.

Der Nebenwerteindex MDax überwand am Freitag nahezu mühelos die Marke von 8600 Punkten und erklomm ein neues Rekordhoch. Er hat in diesem Jahr bereits um 17 Prozent zugelegt, der Dax um knapp zehn Prozent.

Ganz oben in der Gunst der Anleger standen am Freitag Papiere der Commerzbank, die 5,65 Prozent auf 31,24 Euro anzogen. Händler begründeten den Kursanstieg mit einem positiven Analystenkommentar. Die Experten von Morgan Stanley nahmen die Bewertung der Papiere des Bankhauses mit „Overweight“ auf und sehen die Titel als „Top Pick“ unter den deutschen Banken.

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