Schlussbericht Frankfurt: Dax schließt schwach – Angst vor Eurokrise kehrt zurück

Schlussbericht Frankfurt
Dax schließt schwach – Angst vor Eurokrise kehrt zurück

Die Anleger meiden wieder das Risiko. Nach einer erfreulichen ersten Handelswoche, ziehen sich die Anleger nun wieder zurück. Die Euro-Staatsschuldenkrise drückt vielen Investoren empfindlich auf die Stimmung.
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DüsseldorfDie Angst vor der Euro-Krise geht wieder um: Viele Anleger zeigten sich am Montag vor diesem Hintergrund sehr vorsichtig. Der Dax schloss mit einem Minus von 0,7 Prozent auf 6.017 Punkte. Während des ganzen Handelstages blieb der Leitindex unentschlossen. Mehrfach pendelte er um seinen Vortagswert.

Die zweite Reihe machte es nicht besser als der Dax. Der MDax verlor 0,6 Prozent auf 9.163 Punkte und der TecDax beendete den Montag 0,02 Prozent im Minus auf 713 Zähler.

Die zu Jahresanfang fast schon vergessene Euro-Staatsschuldenkrise gerät wieder immer mehr in den Fokus der Anleger. Viele Investoren trauen nicht mehr den Aktienmärkten und warten entweder ab oder ziehen sich zurück.

„Es ist das alte Lied: Die Euro-Krise bleibt im Fokus und man wartet wieder einmal ab, ob und wann die Politiker endlich mal eine tragfähigen Lösung auf die Beine stellen“, sagte ein Händler. „Die Umsätze sind noch immer sehr gering, viele Anleger halten sich zurück“, fügte ein weiterer Händler hinzu.

Auf dem Weg zu einer tragfähigen Lösungen trafen sich heute Angela Merkels und Nicolas Sarkozy in Berlin. Ziel des Treffens war es vor dem EU-Gipfel Ende Januar eine gemeinsame Linie zu finden. Beide Politiker forderten bei dem Treffen ein erhöhtes Tempo bei der Bildung einer Fiskalunion. Außerdem waren sich die Bundeskanzlerin und der französischer Staatspräsident einig über die Einführung einer Finanztransaktionssteuer. Merkel sagte, die Forderung Sarkozys, bei der Einführung einer Finanztransaktionssteuer endlich Nägel mit Köpfen zu machen, sei richtig. Die Finanzminister sollten bis März einen endgültigen Vorschlag machen. Des Weiteren wollen Frankreich und Deutschland demnächst neue Vorschläge für mehr Wachstum in Europa vor der EU-Kommission unterbreiten.

Das Treffen sorgte jedoch für keine neuen Impulse an den Märkten. Wolfgang Duwe zufolge, Marktanalyst bei der Bremer Landesbank, waren den Aussagen Merkels und Sarkozys nichts Neues zu entnehmen: „Anleger warten die weitere Entwicklung in der Eurozone ab. Das Börsenumfeld bleibt politisch geprägt.“ Im Wochenverlauf dürften vor allem Spanien und Italien in den Fokus der Anleger rücken.

Die beiden südeuropäischen Länder wollen im Laufe der Woche neue Staatsbonds auf den Kapitalmarkt bringen. Die Renditen, die diese Länder auf die emittierten Anleihen zahlen, gelten als Indikator für ihre finanzielle Stabilität und können die Aktienmärkte sowie den Euro in Bewegung bringen.

Wie groß die Sorge um die Euro-Zone ist, zeigt sich am Euro-Kurs. Der konnte sein Talfahrt zwar beenden – zeitweise lag er unter der Marke von 1,27 US-Dollar – jedoch notierte er nach Frankfurter Börsenschluss immer noch auf einem sehr niedrigen Kurs. Am Abend bekam man für einen Euro 1,2739 US-Dollar.

In den USA verhielten sich die Börsen unspektakulär. Die mit der Bilanz des Aluminiumkonzerns Alcoa beginnende Berichtsaison in Amerika wird mit gedämpften Hoffnungen erwartet und erhöhte die Vorsicht bei den US-Anlegern. Der Dow Jones notierte bei einem Kurs von 12.358 Punkte unverändert, der breiter gefasste S&P-500 lag 0,1 Prozent im Minus auf 1.277 Zähler und der Nasdaq-100 verlor 0,3 Prozent auf 2.350 Zähler.

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  • Glückwunsch. Noch ein Tag wie heute, und ich schließe meine Posi.

  • Läuft super nach Plan, in einem ansonsten langweiligen Markt heute.
    Hat auf XETRA gerade mit 20,11 in der CA für heute geschlossen. Ziel ist 21 / 22 !!!

  • @R2D2: Long/Short auf Daimler/Peugeot läuft klasse, auch wenn das nicht das Paar der Profis sein mag. Was ist mit Deiner Idee Long/Short BMW/Daimler?

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