Schlussbericht Frankfurt
Dax schließt unter 5 400 Punkten

Gewinnmitnahmen und mäßige US-Vorgaben haben den deutschen Aktienmarkt am Freitag belastet. Der Leitindex Dax gab nach einem zwischenzeitlichen Anstieg auf knapp 5508 Punkte bis Handelsschluss 0,85 Prozent auf 5 376 Punkte nach.

HB FRANKFURT. Es ist das dritte Mal in Folge, dass der Börsenindex eine Woche mit einem Minus schließt. Das Handelsvolumen im Dax belief sich auf 236 Millionen Aktien, der Umsatz auf 9,5 Milliarden Euro. Beim letzten großen Verfall im März waren 197 Millionen Aktien gehandelt worden, der Umsatz hatte bei 9,7 Milliarden Euro gelegen.

An den US-Börsen notierte zum Handelsschluss in Europa der Dow-Jones-Index 0,12 Prozent im Minus, der Nasdaq-Composite lag 0,7 Prozent im Minus.

Den unerwartete Anstieg des Index zum Verbrauchervertrauen der Universität Michigan nahmen die Finanzmärkten relativ gelassen auf. "Das Verbrauchervertrauen ist zwar besser als erwartet, aber man sollte das nicht überinterpretieren", sagte Rainer Sartoris von HSBC Trinkaus & Burkhardt. Er rechne weiter mit noch zwei weiteren US-Zinserhöhungen.

Der MDax sank um 1,07 Prozent auf 7 397 Zähler. Der TecDax fiel um 0,96 Prozent auf 615,07 Punkte.

SAP-Titel schlossen mit einem Plus von 1,08 Prozent auf 160,21 Euro an der DAX-Spitze. Der US-Konkurrent Oracle hatte am Vorabend Eckdaten für das vierte Quartal vorgelegt - die Aktien gewannen daraufhin nachbörslich knapp 7 Prozent. Der US-Hersteller von Unternehmenssoftware hatte seine Quartalsergebnisse deutlicher als erwartet gesteigert.

Nach anfangs deutlichen Kursgewinnen fielen die Aktien der Hypo Real Estate (HRE) um 1,09 Prozent auf 44,26 Euro. Die Capital Group hat ihre Beteiligung an dem Immobilienunternehmen zuletzt auf 10,1 Prozent ausgebaut.

Im MDax büßten Premiere-Titel 2,58 Prozent auf 8,70 Euro ein. Händler begründeten das Kursminus mit einer Verkaufsempfehlung der Deutschen Bank.

Die Anteilsscheine von Heidelberger Druck kletterten nach einem positiven Analystenkommentar um 1,46 Prozent auf 33,97 Euro. Die Deutsche Bank hatte die Papiere des Druckmaschinen-Herstellers zum Kauf empfohlen.

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An der Wall Street verzeichneten die Indizes zum Börsenschluss in Deutschland Kursverluste. Der europäische Auswahlindex EuroSTOXX 50 verlor 0,85 Prozent auf 3463,56 Punkte.

Die durchschnittliche Umlaufrendite der börsennotierten Bundeswertpapiere verharrte bei 3,84 Prozent. Der Rentenindex REX sank um 0,01 Prozent auf 117,49 Punkte. Der Bund Future gewann 0,14 Prozent auf 116,46 Punkte. Der Euro legte zu: Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,2651 (Donnerstag: 1,2610) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7905 (0,7930) Euro.

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