Schlussbericht
Geplante Fusionen stimmen US-Börsen positiv

Die Aktienmärkte in den USA haben am Montag kaum verändert geschlossen. Ein Fusionsfieber in der Banken- und Medienbranche ließ die Kurse einiger Titel steigen. Ein deutlich höherer Ölpreis drückte aber die Aktien energieintensiver Unternehmen ins Minus.

HB NEW YORK. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss nahezu unverändert bei 11.076 Punkten. Im Handelsverlauf bewegte er sich zwischen 11.056 und 11.116 Zählern. Der breiter gefasste S&P-500-Index stieg leicht um knapp 0,2 Prozent auf 1284 Stellen. Der Index der Technologiebörse Nasdaq-Composite legte ebenfalls um rund 0,2 Prozent auf 2267 Punkte zu.

„Übernahmen sind in der Regel ein Beleg für Vertrauen in die Wirtschaft - und das tut Aktien immer gut“, sagte Joseph Battipaglia von Ryan, Beck & Co. „Im heutigen Fall geben die Pläne um North Fork den kleineren Banken Rückenwind.“ Zuvor hatte das Kreditkarten-Unternehmen Capital One Financial bekannt gegeben, die Bank North Folk für 14,6 Milliarden Dollar in bar und in Aktien zu übernehmen. Die Aktien von North Folk schnellten um rund 15 Prozent auf 29,20 Dollar hoch, während die Aktien von Capital One Financial um rund sieben Prozent auf 83,10 Dollar nachließen. Der S&P-Index für regionale Banken legte um rund 1,4 Prozent auf 126,64 Dollar zu.

Im Mediensektor kündigte der Zeitungsverlag McClatchy die Übernahme seines größeren Konkurrenten Knight-Ridder für 4,5 Milliarden in bar und in Aktien an. Die Anteilsscheine von Knight-Ridder ließen nach anfänglichen Gewinnen um rund 1,7 Prozent auf 63,92 Dollar nach, die Aktien von McClatchy verloren um rund 3,3 Prozent auf etwa 51,29 Dollar.

Zu den Gewinnern gehörte die Computerfirma Apple, deren Aktien um knapp vier Prozent auf etwa 65,68 Dollar kletterten. Zuvor hatte die Citigroup einem Bericht von MarketWatch zufolge sein Ranking für Apple erhöht. Dagegen verloren die Aktien der Nasdaq um rund 0,6 Prozent auf 43,30 Dollar. Die London Stock Exchange hatte das Übernahmeangebot der Nasdaq für 4,2 Milliarden als zu niedrig abgelehnt.

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