Schlussbericht New York
Ölpreis drückt US-Börsen ins Minus

Die US-Börsen haben am Freitag Kursverluste hinnehmen müssen. Vor allem der Halbleiter-Sektor geriet unter Druck und bescherte der Technologiebörse Nasdaq ein Minus von mehr als einem Prozent. Die Kurse litten auch unter dem gestiegenen Ölpreis, der die Marke von 60 Dollar je Fass durchbrach.

HB NEW YORK. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte pendelte im Geschäftsverlauf zwischen einem Hoch von 12.675 und einem Tief von 12.545 Zählern. Er verließ den Handel 0,45 Prozent im Minus bei 12.580 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 gab 0,71 Prozent auf 1438 Zähler nach. Der Technologie-Index Nasdaq verlor 1,16 Prozent auf 2459 Punkte. Damit ergibt sich für den Wochenverlauf ein Minus beim Dow Jones von 0,57, beim S&P von 0,71 und bei der Nasdaq von 0,65 Prozent.

Am Freitag sonnten sich zunächst noch vor allem die Standardwerte im Optimismus der großen US-Autobauer. Die Deutsche Bank stufte ihre Bewertung der Aktien von General Motors und Ford herauf. Auch die Citigroup hob die Papiere von Daimler-Chrysler ebenfalls an. GM-Aktien verteuerten sich um 6,64 Prozent auf 36,01 Dollar, Ford-Papiere zogen 2,11 Prozent auf 8,73 Dollar an. Daimler-Aktien gewannen in New York 2,14 Prozent auf 64,09 Dollar.

Doch den anfänglichen Höhenflug unterbrach schon bald das Rohöl, das um die 60 Dollar pendelte und später noch zu 59,71 Dollar gehandelt wurde.

Die Nasdaq geriet mit den Aktien von Micron unter Druck, die rund 2,6 Prozent auf 12,56 Dollar nachgaben. Der Konzern hatte davor gewarnt, dass sich die Marktbedingungen für einige seiner Hauptprodukte verschärfen könnten.

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